Leonardo Fornaroli marschierte mit großem Erfolg durch die Junior-Kategorien. 2024 und 2025 schnappte er sich jeweils in der Formel 3 und 2 back-to-back den Titel. Das nächste Ziel hat der Italiener klar vor Augen: Die Formel 1.
Leonardo Fornaroli ist aktuell Ersatzfahrer bei McLaren | © Batchelor / XPB ImagesEntwicklungsprogramm bei McLaren
Nachdem er den F2-Titel gewann, nahm McLaren Fornaroli in ihr Entwicklungsprogramm auf und machte ihn zum Ersatzfahrer für die Formel 1. In Barcelona und in Ungarn absolvierte der 21-Jährige jeweils eine Trainingssession. Darüber hinaus findet man ihn im Simulator und bei TPC-Tests (Testing of Previous Cars) vor.
In einem exklusiven Interview mit F1.com lobte der Italiener vor allem das Team und die Möglichkeiten des Entwicklungsprogramms.
„Ich möchte McLaren und allen, die im Fahrerentwicklungsprogramm arbeiten, ein großes Dankeschön für ihre Unterstützung aussprechen“, würdigte Fornaroli. „Alle im Team sind sehr professionell, lieben ihre Arbeit und sorgen dafür, dass ich Freude an den Abläufen und der gesamten Arbeit habe.“
Insgesamt beschreibt der junge Rennfahrer die Formel 1 als eine „andere Welt“ im Vergleich zu vorherigen Kategorien. Aber er genieße die Zeit, auch wenn sie deutlich intensiver und anstrengender sei. Nichtsdestotrotz ist es sein Ziel in diesem Jahr, so viel wie möglich zu lernen.
Während des Rennwochenendes in Silverstone fragte man McLaren CEO Zak Brown, ob Fornaroli Chancen in der Formel 1 hätte. „Ja, ich glaube schon“, antwortete Brown. „Er ist ein großes Talent. Er hat einige Testfahrten bei uns absolviert, und hoffentlich ergattert er ein Formel-1-Cockpit.“
Ich denke, er hat es definitiv verdient, in der Formel 1 zu fahren.
Bei welchem Team Brown Fornaroli sehe, ließ der Amerikaner offen.
Fornaroli beim FP1 in Ungarn | © McLaren F1 TeamFornaroli will in die Formel 1
Das große Ziel eines Rennfahrers ist die Formel 1. Auch Fornaroli träumt davon, einen permanenten Sitz bei einem Team zu ergattern. Aber schätzt er seine Chancen es soweit zu schaffen überhaupt realistisch ein?
„Absolut“, antwortete er. „Wir arbeiten daran und versuchen, es zu verwirklichen. Ich konzentriere mich jetzt auf die Gegenwart und darauf, meine Arbeit zu machen.“
Es ist noch etwas zu tun, aber ich glaube, wir sind auf einem guten Weg.
Abschließend meinte der Italiener, dass die Arbeit noch lange nicht getan ist. Der Weg in die Formel 1 sei hart, aber mit den aktuellen Entwicklungen ist er zufrieden. Es bleibt also abzuwarten, ob man Fornaroli vielleicht schon im nächsten Jahr jedes Rennwochenende auf der Strecke sehen wird.































