Am heutigen Montag (9. Februar) stellten Aston Martin und McLaren als Letzte der elf F1-Teams ihre Boliden für die Saison 2026 vor. Innovationen bei der Lackierung blieben allerdings bei beiden Teams aus. Wie in jedem Jahr stellten die Teams nicht das Auto vor, wie es in den anstehenden Test in Bahrain zu sehen sein wird, sondern lediglich ein Konzept und die neue Lackierung.
Aston Martin bleibt dem British Racing Green treu
Seit Aston Martin bei der Formel 1 an den Start geht zeichnen sich die Boliden durch ihr klassisches „British Racing Green“ aus. Entgegen der Wünsche vieler Fans experimentiert Aston Martin mit der Farbe aber eher wenig. Auch das diesjährige Auto ist zum größten Teil in dem ikonischen Grün lackiert. Verfeinert ist das Design mit schwarzen und gelben Details. Die größten Veränderungen im neuen Design: Die auffälligen Felgen mit den gelben Streifen sind weg. Stattdessen befindet sich nun dort die Aufschrift „Celsius“, einem Sponsor Aston Martins. Zudem ist das Weiß an der Airbox verschwunden.
Aston Martin bleibt auch 2026 seiner Designlinie treu. | © Aston MartinLawrence Stroll blickt bei dem Launch-Event mit großer Freude auf die anstehende Saison: „Der AMR26 stellt einen entscheidenden Schritt für Aston Martin Aramco dar, während wir in die neue Ära der Formel 1 im Jahr 2026 eintreten. Dieses Reglement markiert den größten Umbruch, den der Sport seit einer Generation erlebt hat, und wir gehen ihn mit einer klaren Ambition an: ein Team aufzubauen, das in der Lage ist, zu gewinnen.“
Während Aston Martin auf Tradition setzt, überrascht auch McLaren nicht mit einem radikalen Wechsel.
McLaren setzt auf die Farben des Erfolgs
Bei McLaren blieben Überraschungen in der Lackierung ebenfalls aus. Das Auto strahlt in der altbekannten Papaya-Farbe in Kombination mit dem ebenso schon länger vertrauten Anthrazit. Mit dabei sind wieder die dunkelblau/dunkelgrünen Details an den Rückspiegeln und der Airbox.
Wenig neues bei McLarens Bolide für die Saison 2026. Hier setzt man auf die Farben des Erfolgs. | © McLarenWarum man an dem altbekannten Design nichts geändert hat, begründet Zak Brown beim Launch-Event: „Das ikonische Papaya-Orange wird auch am MCL40 beibehalten, da wir unsere Tradition fortsetzen, erfolgreiche Meisterschafts-Lackierungen in die nächste Saison zu übernehmen. Bei der Erkundung kreativer Wege steht die Rennleistung ebenfalls im Vordergrund des Designs; wir haben die kreative Ausrichtung mit aerodynamischen Aspekten in Einklang gebracht, um diesen markanten Herausforderer für 2026 zu erschaffen.“
Am Mittwoch werden alle neuen Boliden dann zum ersten Mal in voller Aktion auf der Strecke zu sehen sein.





