Die Formel 1 kehrt 2030 nach Afrika zurück. Während lange Zeit Südafrika als großer Kandidat für die Rückkehr auf den Kontinent war, erhielt nun Ruanda den Zuschlag.
Die Enttäuschung bei einigen Fans war da natürlich groß. Doch Südafrikas Sportminister Gayton McKenzie lässt nun aufhorchen.
Gayton MacKenzie will die Formel 1 zurück nach Südafrika bringen. © IMAGO / ITAR-TASSGratulationen an Ruanda
Wie Independent Online berichtet, sprach McKenzie in einer Medienrunde über die Formel-1-Zusage an Ruanda und gratulierte dem neuen Ausrichter.
Ich möchte Ruanda gratulieren, dass es in einem Jahr in den 2030er Jahren einen Platz im F1-Kalender erhalten hat. Wir in Südafrika sind sehr froh, dass Ruanda einen Platz erhalten hat, und ich möchte dem Präsidenten von Ruanda, dem ruandischen Volk und dem Minister, der ein sehr guter Freund von mir ist, gratulieren.
Doch als Niederlage für sein eigenes Land sehe er die Zusage an Ruanda nicht. Das Land habe schon versucht, ein Formel-1-Rennen zu ergattern, bevor er überhaupt daran gedacht habe, Minister für Sport und Landwirtschaft zu werden.
Man sei mit Ruanda überhaupt nicht in einem Wettbewerb, sondern habe eigene Bestrebungen, ein Rennen in Südafrika stattfinden zu lassen.
Auf der Kyalami-Strecke könnten schon bald wieder Formel-1-Rennen stattfinden. © IMAGO / StringersHubKehrt Südafrika schon bald zurück?
Und das könnte es laut eigenen Aussagen schon bald geben. Denn Südafrika plant, schon früher zum Rennkalender zu gehören.
Jetzt sagt man, Ruanda hat uns besiegt. Nein, Ruanda hat uns nicht besiegt. Wir Südafrikaner blicken immer noch auf 2028, 2029. Ruanda hat getan, was sie tun mussten. Wir sind Südafrikaner. Wir haben mit den wichtigsten Personen gesprochen, nämlich den Sponsoren.
McKenzie nannte MTN, Betway, Discovery, Canal+ und einen nicht genannten großen Sponsor, der einen möglichen Grand Prix unterstützen würde. Vor allem finanziell muss Südafrika nun zeigen, dass man mithalten kann, besonders, wenn man so kurzfristig in den Rennkalender will.
Wie weit es bezüglich einer Rückkehr ist, ist derzeit völlig unklar. Doch ein Südafrika-Rennen ist keinesfalls ausgeschlossen. Spätestens im nächsten Jahr werden wir erfahren, ob die Pläne vielleicht doch ab 2028 in die Tat umgesetzt werden können.































