Noch immer gibt es keine finale Entscheidung, wie mit den Nahost-Rennen zum Ende dieser Saison umgegangen wird.
FIA-Boss Mohammed Ben Sulayem überraschte nun mit einer klaren Ansage, die die wichtigsten Fragen beantworten könnte.
Die FIA und die Formel 1 wollen in Abu Dhabi an den Start gehen. © Moy / XPB ImagesBen Sulayem glaubt an Katar und Abu Dhabi
Denn wie The Race berichtet, machte der Araber klar, dass er sich im Nahen Osten sicher fühle. Auch seine Kinder seien zurzeit dort und wenn es gefährlich sei, wären sie an einem anderen Ort.
Was man in den Medien liest, unterscheidet sich tatsächlich von dem, was wir dort vor Ort erleben. Wenn wir lesen und im Fernsehen sehen, was dort passiert, fragen wir uns: ‚Wo ist das denn?‘ So etwas gibt es bei uns wirklich nicht. Warum sollte ich sonst dort bleiben? Warum sollte ich meine Familie dort zurücklassen? Bedeutet das etwa, dass nichts passieren wird? Das kann ich nicht vorhersagen. Ich kann Ihnen heute nur sagen, dass nichts vor sich geht und die beiden Rennen stattfinden werden.
In den letzten Wochen merkte man bereits, dass die FIA und die Formel 1 wohl bis zum letzten Moment warten wollen, um eine mögliche Absage verhindern zu können. Weil die Veranstalter wohl nicht absagen, könnte sonst ein finanzielles Desaster drohen.
Im Fahrerlager war man zwiegespalten, was die Durchführung der letzten Nahost-Rennen angeht.
Eine Imola-Rückkehr ist immer noch im Gespräch. © Bearne / XPB ImagesImola bleibt weiterhin eine Option
Sollte wider Erwarten nun doch alles über den Haufen geworfen worden sein, steht Imola weiterhin als Option für das Saisonfinale bereit. Ben Sulayem ist sich sicher, dass das auch kurzfristig kein Problem sein wird.
Die FIA ist immer bereit. Ein weiteres Team der FIA steht bereit.
Da es bestimmte Reisebestimmungen und -probleme geben könnte, muss die FIA dafür sorgen, dass genug Mitarbeiter in Europa vor Ort sind. Diese Vorbereitungen scheinen bereits abgeschlossen zu sein.
Bis zum Rennen in Katar ist es noch knapp einen Monat hin. Eine mögliche Eskalation könnte auch Mohammed Ben Sulayem in Bedrängnis bringen. Die Zeit rennt und einige Fragen bleiben weiterhin offen.































