Eigentlich sollte in dieser Woche eine endgültige Entscheidung bezüglich der kommenden Nahost-Rennen fallen. Doch bis heute gibt es immer noch kein offizielles Statement.
Die Lage ist in den letzten Tagen und Wochen wieder schwieriger geworden, eine Absage ist derzeit allerdings mehr als fraglich.
Könnte die Formel 1 nach Imola zurückkehren? © IMAGO / NurPhotoImola hält sich weiter bereit
Laut Motorsport IT will die Königsklasse des Motorsports nun bis zum letzten Monat warten, um eine mögliche Absage noch verhindern zu können. Denn es bleibt ein großes Problem bestehen.
Sollte die Formel 1 die Veranstaltungen absagen, muss man wohl Geld an Katar und Abu Dhabi zahlen. Die Veranstalter müssten die Rennen selbst absagen, damit es für die Rennserie zu keinem finanziellen Desaster kommt.
Der Promoter des Abu-Dhabi-Rennens, Ethara-CEO Saif Rashid Al Noaimi, machte gegenüber racingnews365 klar, dass man davon ausgeht, dass das Saisonfinale normal vonstattengeht.
Es wird passieren. Es war immer so, als würde es passieren.
Die Formel 1 befindet sich also weiterhin in einer absoluten Zwickmühle. Imola soll allerdings bereits Tribünen installieren, sollte das Saisonfinale doch dort stattfinden. Die Organisationskosten sollen von der Formel 1 gedeckt werden, auch wenn dort kein Rennen stattfinden wird.
Bruno Michel will an den Rennen im Nahen Osten festhalten. © IMAGO / IPA SportFormel 2 plant mit Nahost-Rennen
Auch der Formel-2-CEO Bruno Michel ließ nun gegenüber dem GPBlog aufhorchen. Er machte deutlich, dass laut ihm nichts gegen die Rennen in Katar und Abu Dhabi sprechen würde.
Katar und Abu Dhabi stehen auf dem Kalender, und wir werden die Meisterschaft in Katar und Abu Dhabi beenden. In dieser Hinsicht treten wir in die Fußstapfen der Formel 1. Die Formel 1 ist sich der Situation voll und ganz bewusst und weiß, was getan werden muss, um sicherzustellen, dass wir diese beiden Rennen unter den bestmöglichen Bedingungen austragen können, und genau so wird es auch sein. Katar und Abu Dhabi werden nicht abgesagt.
Auch, wenn es noch kein offizielles Statement gibt, eine Absage ist derzeit mehr als fraglich, obwohl die Situation im Nahen Osten noch immer gefährlich ist. Wenn etwas abgesagt wird, dann wohl in der letzten Minute. Die Fans sollten sich allerdings eher auf Katar und Abu Dhabi einstellen.































