Cadillac und Sergio Perez haben in den kommenden Wochen zwei Heimrennen. In Austin darf sich das Team freuen, in Mexiko der Fahrer.
In der Debüt-Saison des US-amerikanischen Teams kann man sich also auf einige Feiertage in der nächsten Zeit freuen.
Ende Oktober ist die Formel 1 in Mexiko zu Gast. © Bearne / XPB ImagesBesonderes Jubiläum in Mexiko
Perez machte in einer Medienrunde klar, dass er sich vor allem auf ein besonderes Jubiläum freut.
Wir haben das Heimrennen des Teams und dann mein Heimrennen in Mexiko – also zwei Wochenenden hintereinander, die für uns sehr wichtig sind. Ich freue mich riesig darauf, wieder nach Mexiko zu fahren, und wenn alles nach Plan läuft, wird es dort mein 300. Rennen sein. Was für ein Glück, mein 300. Rennen zu Hause zu bestreiten. Es wird etwas ganz Besonderes sein, mit meinem ganzen Land zusammen zu sein.
Die Stimmung wird vor allem bei Perez-Heimrennen da sein und die leidenschaftlichen Fans werden den Cadillac-Star anfeuern und ihn in jeder seiner Runden unterstützen.
Die Perez-Fans werden auch in diesem Jahr Mexiko erobern. © Moy / XPB ImagesPerez leidet mit Fans mit
Sportlich sieht es bei Cadillac derzeit allerdings nicht so gut aus. Das Team fährt am Ende des Feldes herum und hat an keinem Wochenende eine realistische Chance auf ein Top-Ergebnis.
Perez selbst konnte noch nie in seinem Heimatland gewinnen, hatte in seiner Karriere aber immerhin sechs Siege. Ein weiterer wird in dieser Saison allerdings nicht dazu kommen. Der Mexikaner leidet mit seinen eigenen Fans mit.
Natürlich ist das für einen Fan schwer zu verkraften, denn sie wollen mich gewinnen sehen und im Ring stehe. Daran waren sie gewöhnt. Jetzt sieht die Sache anders aus, aber sie verstehen es vollkommen und stehen voll und ganz hinter diesem Projekt. Ich kann mich sehr glücklich schätzen, sie zu haben.
Auf die Unterstützung seiner Fans kann sich Perez auch trotz der sportlichen Misere verlassen. Der Druck auf ihn wächst allerdings auch. Er fährt zwar deutlich besser als Teamkollege Valtteri Bottas, doch bei Cadillac denkt man schon darüber nach, ob man frischen Wind ins Team holt. Als erstes würde wohl der Finne geopfert, doch auch die mittelfristige Zukunft des Mexikaner ist alles andere als sicher.































