Schon länger ist klar, dass der V8-Motor in die Formel 1 zurückkehren soll. Den genauen Zeitpunkt und detaillierte Informationen gab es bisher allerdings nicht.
Nun hat FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem allerdings etwas mehr Licht ins Dunkel gebracht.
Die Autos sollen schon bald leichter werden. © IMAGO / AFLOSPORTV8-Motor soll Rückkehr 2030 feiern
Auf einer Veranstaltung, bei der das neue Formel-1-Rennen in Ruanda verkündet wurde, überraschte der FIA-Präsident mit deutlichen Worten zu den Plänen der Königsklasse für die Zukunft.
Das Schöne an 2030 ist, dass wir zusammenarbeiten; die Einführung des neuen V8-Motors ist für 2030 geplant, sodass Ruanda diesen Motor bereits beim allerersten Rennen einsetzen wird.
Bisher galten 2030 und 2031 als mögliche Jahre, um den V8-Motor zurückzubringen. Nun hat man sich anscheinend entschieden, den früheren Termin zu nehmen.
Ruanda wird also direkt in den Genuss eines neuen Reglements kommen. Der afrikanische Staat soll einen Vertrag über 10 Jahre unterschrieben haben und wird damit Gastgeber des ersten Rennens auf dem Kontinent seit 1993.
Ben Sulayem verspricht weniger Gewicht und mehr Sound
Ben Sulayem verriet allerdings nicht nur, wann der V8‑Motor nun genau zurückkehren soll, sondern auch, was die Vorteile sein werden.
Als wir uns fragten: ‚Was sind die Ziele bei der Entwicklung dieses Motors?‘, als Fahrer, war uns als Erstes klar, dass wir leichte Autos brauchen. Deshalb wird er etwa 80 Kilogramm leichter sein – auch wenn ich das vielleicht jetzt noch nicht gegenüber der Presse sagen sollte. Und zweitens geht es darum, das Geschäft aufrechtzuerhalten. Deshalb werden die Kosten für Forschung und Entwicklung sowie für den Motor um mindestens 50 Prozent gesenkt.
Bedeutet das, dass vielleicht auch die Budgetobergrenze gesenkt wird? Unklar. Allerdings könnte das bedeuten, dass viele Teams noch mehr am Chassis arbeiten können und es damit zu einem größeren Entwicklungskrieg kommen könnte, als es jetzt schon der Fall ist.
Außerdem solle endlich wieder mehr Sound in die Formel 1 zurückkehren. Das versprach der FIA-Präsident den Fans. Er sagte zwar, man könne das neue Reglement auch ein Jahr später anführen, er glaube allerdings an 2030, da er die „Unterstützung von der FOM und der Formel 1“ habe.
Einer V8-Rückkehr scheint also nichts mehr im Wege zu stehen. Spannend bleibt die Frage, wie ein Rennstall wie Audi reagieren wird, der auch aufgrund der Batterielösungen in die Formel 1 gekommen ist.































