Laurent Mekies bleibt Red Bull länger erhalten. Das verkündete der Mutterkonzern in einem offiziellen Statement.
Der neue Vertrag läuft bis ins Jahr 2031 und bedeutet, dass Mekies auch das Auto für das nächste Reglement mit verantworten wird.
Mark Mateschitz freut sich über die Mekies-Verlängerung. © IMAGO / Jan HuebnerRB-Anteilseigner unterstreichen Vertrauen
Die Anteilseigner von Red Bull, Chalerm Yoovidhya und Mark Mateschitz, meldeten sich zu Wort und verdeutlichten ihr Vertrauen gegenüber dem Franzosen.
Die Stärke von Red Bull kam immer von seinen Menschen und davon, ein Umfeld zu schaffen, in dem talentierte Menschen gemeinsam außergewöhnliche Dinge erreichen können. Laurent hat eine entscheidende Rolle dabei gespielt, das Team durch eine wichtige Übergangsphase zu führen, während er den Wettbewerbsgeist und die Red-Bull-Prinzipien, die uns ausmachen, bewahrt hat.
Mit der Verlängerung wolle man zeigen, wie sehr man den Führungskompetenzen von Mekies vertraue. Man wolle auf dem Momentum aufbauen, das man gerade habe, und glaube vor allem an die langfristige Vision des Teams.
CEO Oliver Mintzlaff konnte sich den lobenden Worten nur anschließen.
Er vereint technisches Fachwissen, strategisches Denken und ein tiefes Verständnis dafür, was unser Team erfolgreich macht. Ebenso wichtig ist, dass er die Werte und die Mentalität verkörpert, die den Red-Bull-Weg definieren: Mut, Teamarbeit, Entschlossenheit und ein unermüdlicher Wunsch, auf höchstem Niveau zu konkurrieren.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten in diesem Jahr sorgte auch Mekies dafür, dass Max Verstappen die vergangenen beiden Rennen gewinnen konnte. Auch Kommentatorenlegende Marc Surer lobte den Franzosen in Race Control, der Champ1-Analyse zum Rennwochenende.
Laurent Mekies bleibt Red Bull erhalten. © Moy / XPB ImagesMekies „stolz“ über Vertrasverlängerung
Auch der Teamchef äußerte sich zu seiner Verlängerung und machte klar, wie wohl er sich beim österreichischen Rennstall fühlt.
Ich bin unglaublich stolz, diese Reise mit Oracle Red Bull Racing fortzusetzen, und ich möchte Chalerm, Mark und Oliver, dem gesamten Team und allen Beteiligten für das Vertrauen danken, das sie dem Projekt entgegengebracht haben. Was dieses Team besonders macht, ist die Art und Weise, wie alle zusammenkommen, um dasselbe Ziel zu verfolgen, und ich fühle mich privilegiert, jeden Tag mit einer so talentierten und engagierten Gruppe zusammenzuarbeiten.
Gemeinsam mit den Teams von Pierre Wache und Ben Hodgkinson habe man eine „starke Plattform für die nächsten Jahre“. Für ihn sei die derzeitige Entwicklung „nur der Anfang“. Nun schaue man nach vorne und wolle „frei im Denken, schnell in unseren Handlungen und mutig in unseren Entscheidungen“ sein.
Nach turbulenten Monaten und Jahren kehrt bei Red Bull anscheinend wieder Ruhe ein. Die Kontinuität im Team könnte ein großer Vorteil sein, der das Team noch stärker machen könnte. Red Bulls Ziel ist klar: Im kommenden Jahr will man von Anfang an oben stehen.































