Lewis Hamilton ist seit 2007 in der Formel 1 unterwegs und hat damit auch die ein oder andere Änderung miterlebt.
Während er sich immer wieder über Entwicklungen in der Königsklasse des Motorsports freut, missfällt ihm auch die ein oder andere Anpassung.
Lewis Hamilton wurde 2020 Rekordweltmeister. © Batchelor / XPB ImagesHamilton spricht über härteste Zeiten
Als Formel-1-Fahrer steht man während des Rennens unter einer unglaublichen physischen Belastung. Doch je nachdem, welches Reglement gerade angewendet wird, gibt es dort die ein oder andere Abstufung. In einer Medienrunde machte Lewis Hamilton klar, welche Zeiten für ihn am härtesten waren.
Ich meine natürlich mein erstes Jahr, denn es war mein erstes Jahr in der Formel 1, und es war mörderisch, den Körper daran zu gewöhnen. 2020 war ebenfalls hart; ich würde sagen, das war die Zeit, in der das Auto am schnellsten war und den meisten Abtrieb hatte. Daher war das körperlich die größte Herausforderung.
2020 war für Hamilton aber nicht nur ein hartes, sondern auch ein erfolgreiches Jahr. Damals holte er seinen siebten Weltmeistertitel und zog mit Michael Schumacher gleich. Seitdem darf er als Rekordweltmeister betitelt werden. Nun, sechs Jahre später, kämpft er mit Ferrari darum, zurück an die Spitze der Formel 1 zu kommen.
Hamilton hält nicht viel von großen Auslaufzonen wie in Austin. © Rew / XPB ImagesAversion gegen Auslaufzonen
Im Laufe seiner unglaublichen Zeit in der Formel 1 gab es aber besonders eine Änderung, die dem Briten gar nicht zusagte.
Aber im Laufe der Zeit hat sich vieles verändert, zum Beispiel all diese Auslaufzonen, die ich persönlich nicht mag. Ich vermisse die alten Zeiten, als man in Bezug auf die Auslaufzonen noch etwas risikoscheuer war – es gab nicht so viele Auslaufzonen und dafür mehr Gras und Schotter. Aber so ist es heute natürlich nicht mehr.
Während man früher hart bestraft wurde, wenn man von der Strecke kam, kann man sich heutzutage sehr oft retten. Auch der designierte Weltmeister, Kimi Antonelli, profitierte davon immer wieder.
Heutzutage ist meist die härteste Konsequenz eine Fünf-Sekunden-Strafe, wenn man die Track-Limits zu oft missachtet. Sportlich deutlich angenehmer als der Zeitverlust, den man durch Gras- oder Kiesbett oft in Kauf nehmen muss.
Auf der anderen Seite können die modernen Auslaufzonen auch für härtere Einschläge sorgen, da der Asphalt den Boliden nicht wirklich abbremst, wenn man abfliegt. Es ist wie so oft bei Änderungen in der Formel 1 – es gibt Vor- und Nachteile.































