© Getty Images / Red Bull Content PoolRed Bull Racing muss bei den zweiten offiziellen Testfahrten vor dem Start der Formel-1-Saison 2026 auf seinen Teamchef verzichten. Während von Mittwoch bis Freitag in Bahrain weiter an der neuen Fahrzeuggeneration gearbeitet wird, ist Laurent Mekies nicht vor Ort.
Wie das Fachportal RacingNews365 berichtet, ist der 48-jährige Franzose nicht mit dem restlichen Führungsteam nach Bahrain gereist und wird die ersten dreitägigen Tests in der Wüste verpassen. Demnach absolviert Mekies derzeit eine medizinische Routineuntersuchung in seiner Heimat. Um welche Untersuchung es sich konkret handelt, ist nicht bekannt.
© Getty Images / Red Bull Content PoolEnge Abstimmung trotz Abwesenheit
Nach Angaben von RacingNews365 soll Mekies während der Testtage dennoch in ständigem Austausch mit dem Team an der Strecke stehen. Ein längerer Ausfall ist nicht zu erwarten. Bei den finalen Testfahrten in Bahrain vom 18. bis 20. Februar wird der Red-Bull-Teamchef aller Voraussicht nach wieder vor Ort sein.
Entscheidende Testphase für 2026
Die verbleibenden sechs Testtage in Bahrain gelten für alle Teams als besonders richtungsweisend. Während in der ersten Testwoche in Barcelona vor allem Haltbarkeit und Zuverlässigkeit der neuen Autos im Fokus standen, geht es nun erstmals darum, die Fahrzeuge an ihre Leistungsgrenzen zu bringen.
Ob sich dabei bereits klare Kräfteverhältnisse abzeichnen, bleibt abzuwarten. In Spanien hatte vor allem Mercedes einen starken Eindruck hinterlassen. Die Silberpfeile spulten die meisten Runden ab und tauchten auch im wenig aussagekräftigen Zeitenklassement weit vorne auf.
© Getty Images / Red Bull Content PoolFingerzeig Richtung Melbourne?
Sollte sich dieses Bild in Bahrain bestätigen, wäre das ein möglicher Hinweis auf die Ausgangslage für den Saisonauftakt. Das erste Rennen des Jahres findet bereits am ersten März-Wochenende in Melbourne statt – und wird mit Spannung erwartet.
Red Bull arbeitet derweil ohne seinen Teamchef an der Strecke weiter daran, den Rückstand aus Barcelona aufzuholen.





