Wegen einer Motorenstrafe musste Isack Hadjar am Sonntag aus der Boxengasse aus in Singapur ins Rennen gehen. Der Red Bull-Pilot pflückte durchs Feld und schaffte es auf dem zehnten Platz am Ende noch in die Punkte.
Hadjar schied wegen technischer Probleme früh im Sprint aus | © Charniaux / XPB ImagesSchwieriges Wochenende für Hadjar
Grob zusammengefasst war es ein schwieriges Wochenende für Isack Hadjar in Singapur. Schon im Sprint am Samstag schied der Franzose aufgrund von technischen Problemen aus. Da man dann Teile wechselte, bekam er zusätzlich noch Strafen für das Rennen aufgebrummt. Schließlich fuhr er dann aus der Boxengasse los.
„Irgendwann war ich so gut wie Letzter“, sagte Hadjar gegenüber F1TV nach dem Rennen. „Fernando [Alonso] hat mich überholt, ich hatte Softwareprobleme – es war einfach ein mühsamer Start, aber dann haben wir wieder den Anschluss gefunden.“ „Auf dem Medium-Reifen ging es eigentlich nur darum, den Schaden zu begrenzen – mir war klar, dass dies an diesem Wochenende die schwächere Mischung war, während die weiche Mischung sehr gut funktionierte“, erklärte er zunächst den Stint auf den gelben Reifen.
Als ich dann auf der weichen Mischung unterwegs war – ich hatte nicht mehr allzu viele Runden Zeit –, musste ich einfach voll attackieren, und ich war dabei sehr schnell. Ehrlich gesagt hat es mir richtig Spaß gemacht. Ich konnte voll am Limit fahren, ohne groß auf das Reifenmanagement achten zu müssen, und es gelangen mir gute Überholmanöver.
Insgesamt war Hadjar sehr zufrieden mit dem Pace des Red Bull. Die Geschwindigkeit war so gut, dass er am Ende mit einem Abstand von sechs Sekunden zu Russell ins Ziel kam. Russell startete ebenfalls von hinten ins Rennen und erreichte auf Platz 9 die Zielflagge.
Auf den Softs war Hadjar schnell | © Moy / XPB ImagesZuversichtlich für die kommenden Rennen
Die Geschwindigkeit des Autos stimmt den 22-Jährigen positiv für die nächsten Rennen. Trotzdem sagt er, dass das Team noch einige Baustellen habe. Besonders an der Zuverlässigkeit des Autos müsse man noch arbeiten.
„Es ist gut, dass heute während des Rennens alles neu war. Gleichzeitig wissen wir aber noch nicht, wie wir solche Probleme künftig vermeiden können“, erklärte Hadjar.
Wir haben keine Garantie, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Deshalb steht in den kommenden zwei Wochen viel Arbeit an, um der Ursache auf den Grund zu gehen und sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholt.
„Aber ehrlich gesagt bin ich mit dem allgemeinen Tempo zufrieden. Max gewinnt, und ich hatte heute – trotz Start vom letzten Platz – ein starkes Tempo. Daher bin ich zuversichtlich für die nächsten Rennen“, resümierte Hadjar abschließend.































