Der Saisonstart von Ferrari war eigentlich zufriedenstellend. In den ersten zwei Rennen konnte man sich als zweite Kraft etablieren und Hamilton und Leclerc durften beide schon auf dem Podium stehen.
Allerdings will man auch um Siege mitfahren, und derzeit wirkt Mercedes, besonders im Qualifying, meilenweit enteilt. Außerdem gab es im dritten Rennen bereits den ersten Rückschlag: Plötzlich wirkte auch der McLaren stabiler.
In Zukunft muss sich die Scuderia etwas einfallen lassen, vor allem, weil der Motor von Mercedes deutlich stärker zu sein scheint.
Fred Vasseur freut sich auf das neue Ferrari-Update. © Batchelor / XPB ImagesFerrari-Update soll in Monza getestet werden
Bereits vor einigen Wochen kündigte Teamchef Fred Vasseur an, dass man in Miami mit neuen Updates rechnen könne.
„In Miami werden wir eineinhalb Update-Pakete haben.“
Dieser Plan scheint nun in die Tat umgesetzt zu werden. Bei einem 200-Kilometer-Testlauf soll das „Miami-Paket“ zum ersten Mal so richtig ausprobiert werden. Nun sind auch Details durchgesickert.
Kann der Ferrari bald wieder um Siege mitafhren? © Rew / XPB Images„Miami-Paket“ krempelt halbes Auto um
Laut Autoracer IT soll gewissermaßen das halbe Auto aktualisiert werden. Der Frontflügel und eine Weiterentwicklung im Bereich des Flick-Tail-Modus stehen dabei im Vordergrund.
Einige Teile sollen schlanker werden. Die Formen, die gut funktionieren, sollen aber erhalten bleiben. Die oberste Priorität war und ist es, den Luftwiderstand des Boliden auch mithilfe des Macarena-Flügels zu reduzieren, um dann deutlichere Fortschritte zu erzielen. Eine höhere aerodynamische Effizienz könnte dabei helfen.
Und dann gibt es natürlich noch die große Hoffnung mit dem Namen ADUO. Nach dem Rennen in Florida soll geschaut werden, wie weit die anderen Motoren dem Mercedes-Motor unterlegen sind. Ferrari macht sich große Hoffnungen, mindestens ein Motoren-Upgrade durchführen zu können.
Ob das Update-Paket die Scuderia bereits in Miami wieder nach vorn hievt, ist derzeit noch vollkommen unklar. In Italien hofft man natürlich, dass der Stadtrundkurs den Ferrari-Boliden liegt.


























