Auch Lando Norris gilt als einer der großen Kritiker des neuen Reglements. In der Vergangenheit machte er klar, wie gefährlich er die Geschwindigkeitsunterschiede findet.
Trotz der Änderungen, die die FIA und die Teamchefs beschlossen haben, gibt es noch einiges an Gesprächsbedarf. Auch Donald McRae vom Guardian wollte mit dem McLaren-Piloten in einem Interview über das Formel-1-Reglement sprechen.
Lando Norris gilt als großer Kritiker des neuen Reglements. © Moy / XPB ImagesNorris darf Fragen über Reglement nicht beantworten
Doch er durfte nicht. McRae berichtet im Guardian davon, was im Interview plötzlich passierte.
„Zehn Minuten vor Ende des Interviews frage ich nach dem Reglement. Norris’ Manager ist nicht persönlich anwesend, aber ein Telefon wurde auf den Tisch gestellt. Plötzlich ertönt seine körperlose Stimme aus dem Hörer und betont, dass es keine Fragen zu diesem Thema geben darf; sein einziger Einwurf während des Interviews.“
Der Journalist habe versucht, ihn zu überreden, über das Thema zu reden, doch dann sei ein weiterer „Vertreter des Managementteams“ gekommen, der gesagt habe, dass die Zeit um sei.
Der Formel-1-Star hätte die Frage laut McRaes Angaben wohl gerne beantwortet, wurde von seinem Management aber anscheinend zurückgepfiffen.
Das Verhältnis zwischen Verstappen (l.) und Norris (r.) ist in der Vergangenheit etwas schwieriger geworden. © Bearne / XPB ImagesAuch Russell und Verstappen No-Go-Themen
Bereits im Vorfeld soll der Journalist die Anweisung bekommen haben, dass das Management nicht wolle, dass er Norris „nach seiner Freundschaft und Rivalität mit Max Verstappen und George Russell oder nach den neuen F1-Regeln frage“.
Doch nach der irrsinnigen Reglement-Szene soll McRae den Briten nach der Zukunft von Verstappen gefragt haben. Norris antwortete: „Max kann tun, was er will“, bevor der Vertreter des Briten die Worte plötzlich vorgab.
„Er ist ein großartiger Kerl. Max ist der beste Mensch überhaupt und wir lieben ihn. Zitat.“
Ein Plan des Managements, um Norris zum neuen Saubermann der Formel 1 zu machen? Unklar. Allerdings sind solche Ereignisse nicht förderlich, wenn es um das Verhältnis zwischen Fahrern und Presse geht.































