FIA statement: Formula 1 Power Unit Advisory Committee
— FIA (@fia) February 18, 2026
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Die FIA bleibt ihrer Linie treu – keine hektischen Eingriffe vor dem Saisonstart. Gleichzeitig arbeitet der Weltverband im Hintergrund weiter an einer präziseren Auslegung des Motoren-Reglements.
Mercedes gehört zu den Motorenherstellern in der Formel 1 | © IMAGO / PsnewZWie am Mittwoch (18. Februar) in einem offiziellen Statement erklärt wurde, hat die FIA ein E-Voting unter den Power-Unit-Herstellern gestartet. Im Zentrum steht eine Anpassung der Bewertungsmethode beim Verdichtungsverhältnis.
Konkret geht es darum, die Einhaltung des Grenzwerts künftig nicht nur bei Umgebungstemperatur, sondern zusätzlich bei einer repräsentativen Betriebstemperatur von 130 Grad Celsius nachzuweisen.
Keine Sofortmaßnahme – mögliche Umsetzung ab August
Wichtig: Die vorgeschlagene Anpassung würde erst ab dem 1. August 2026 greifen.
Damit bestätigt die FIA indirekt ihre Linie aus der Kommissionssitzung: Vor dem Saisonstart in Melbourne sind keine kurzfristigen strukturellen Eingriffe geplant.
Auch das neue Werksteam Audi wird sich an der Abstimmung beteiligen | © IMAGO / justpictures.chDie Abstimmung unter den Herstellern läuft derzeit. Mit einem Ergebnis wird innerhalb der kommenden zehn Tage gerechnet. Wie bei allen Regeländerungen bedarf auch diese Maßnahme der finalen Zustimmung des FIA World Motor Sport Council.
So sieht der F1-Motor ab 2026 aus | © Formula1.comPräzisierung statt Revolution
In den vergangenen Wochen hatten FIA und Motorenhersteller gemeinsam eine Methodik entwickelt, um zu quantifizieren, wie sich das Verdichtungsverhältnis vom kalten Zustand in den heißen Rennbetrieb verändert.
Nach erfolgreicher Validierung dieses Verfahrens soll nun die regulatorische Klarstellung erfolgen.
Es handelt sich also weniger um eine Reaktion auf einen konkreten Vorfall – sondern um eine technische Präzisierung im Zuge der laufenden Evaluation des neuen Reglements.





