Auch wenn es zurzeit einige kritikwürdige Punkte gibt, ist die Formel 1 in vielen Ländern in den vergangenen Jahren deutlich populärer geworden.
In Südkorea scheint es ebenfalls eine positive Entwicklung zu geben. Deshalb soll es nun spektakuläre Pläne geben.
Herman Tilke hat die Südkorea-Studie geleitet. © IMAGO / Beautiful SportsGibt es ab 2028 den nächsten Stadtkurs im Rennkalender der Formel 1?
Die Stadt Incheon in Südkorea prescht nun voran und scheint sich laut der Korea Times für eine Austragung eines Grand Prixs zu interessieren.
Bei der Strecke soll es sich um einen 4,96 Kilometer langen Stadtkurs rund um den Songdo Moonlight Festival Park handeln.
Eine Studie, die vom Korea Industrial Development Institute und dem deutschen Rennstreckenplanungsbüro durchgeführt wurde, soll festgestellt haben, dass ein Rennen mittlerweile unglaublich lukrativ wäre und zudem 5000 Jobs am Rennwochenende kreieren würde.
Die Stadt benötigt nun noch die Unterstützung der Regierung, erst dann ist eine offizielle Bewerbung möglich. Wie die Chancen stehen, ist derzeit noch völlig unklar, allerdings stehen die Interessenten für einen Platz im Rennkalender Schlange.
Zurzeit wird darüber nachgedacht, ob man sich nicht sogar für dein Doppel-Rennen im Jahr 2028 bewirbt.
Das letzte Formel-1-Podium in Südkorea. © Photo4 / XPB ImagesVettel dominierte den Großen Preis von Korea
In einem Interview mit Reuters unterstützte Mercedes-Teamchef Toto Wolff einen mögliche Rückkehr.
„Unsere am schnellsten wachsende Zielgruppe sind junge Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren, und sie sind in den sozialen Medien sehr aktiv. Südkorea ist ein Land, in dem die Menschen extrem stark in den sozialen Medien vernetzt sind. Es wäre also toll, wenn wir wiederkommen und zeigen könnten, wie sich die Formel 1 in den letzten 10 Jahren verändert hat.“
Von 2010 bis 2014 gehörte Südkorea zum Rennkalender. Auf dem Korean International Circuit in Yeongam gewann Fernando Alonso das Debüt-Rennen im Ferrari.
Danach war der dominante Sebastian Vettel dreimal hintereinander Sieger, bevor die Strecke aufgrund der fehlenden Popularität und der zu hohen Kosten wieder gestrichen wurde. Im letzten Rennen durften Kimi Räikkönen und Romain Grosjean sogar ein Doppel-Podium im Lotus bejubeln.
Bald könnte die Formel 1 wieder eine Heimat in Südkorea finden. Doch die Pläne stehen immer noch ganz am Anfang. Es wird wohl noch dauern, bis man die Chancen wirklich einschätzen kann.





























