Das Mercedes-Formel-1-Team hat nun einen stellvertretenden Teamchef: Bradley Lord. In einer offiziellen Mitteilung wurde der Aufstieg des langjährigen Mercedes-Mitarbeiters verkündet.
2011 startete Lord als Communications Manager beim Daimler-Konzern. Seit 2013 arbeitet er nur noch für das Formel-1-Team. 2023 wurde er zum Teamrepräsentanten ernannt und nahm Toto Wolff bereits einige Aufgaben ab.
Bradley Lord wird neuer Vize-Teamchef bei Mercedes. © IMAGO / Beautiful SportsWolff erklärt neue Führungsstruktur – und schwärmt von Lord
Der Österreicher erklärte die Beförderung des Briten.
„Mit dem Wachstum unseres Teams und der Formel 1 haben sich der Umfang unserer Aktivitäten und die damit verbundenen Verantwortlichkeiten auf Führungsebene erheblich vergrößert. Wir haben daher diese Gelegenheit genutzt, um eine Änderung umzusetzen, die in der Praxis bereits seit einiger Zeit effektiv funktioniert.“
Für seine neue rechte Hand fand Wolff nur lobende Worte.
„Bradley ist ein engagiertes und langjähriges Mitglied unserer Organisation, das maßgeblich dazu beigetragen hat, dass das Team zum erfolgreichsten der modernen Ära geworden ist.“
Mercedes dominierte lange Jahre die Formel 1 und gewann von 2014 bis 2021 durchgehend die Konstrukteurs-WM – Lord gehörte wie Wolff bei allen Triumphen zum Team.
Die Rolle von Toto Wolff bei Mercedes bleibt unberührt. © Copyright: Moy / XPB ImagesMercedes-Ikone Wolff bleibt weiterhin Teamchef und Geschäftsführer
Einen baldigen Abschied von Wolff müssen die Formel-1-Fans allerdings nicht befürchten. Das stellte der Mercedes-Teamchef klar.
„Während sich meine Rolle und meine Gesamtverantwortung kein bisschen ändern werden, wird Bradleys Arbeit als stellvertretender Teamchef die Leistungsfähigkeit unserer Führungsgruppe weiter stärken und mich in meiner Rolle als Teamchef und Geschäftsführer unterstützen.“
In dieser Saison hat der Österreicher auch endlich wieder viel Grund zur Freude. Mercedes gilt als klarer Titelfavorit und konnte in Melbourne und China zwei Doppelsiege feiern. Auch beim Rennen am kommenden Wochenende in Suzuka wird es wohl schwierig für die anderen Teams werden, eine Lösung gegen Russell und Antonelli zu finden.
Mercedes ist nicht das einzige Team, das sich personell anders aufstellt. Auch bei Audi und Aston Martin verändert sich einiges.









