Diese Woche in der Formel 1 war vor allem auf der personellen Ebene turbulent. Ein kurzfristiger Wechsel und deutliche Zukunftsentscheidungen standen im Zentrum.
Isack Hadjar ist verletzt. © Moy / XPB ImagesHadjar verletzt – Chance für Lawson und Tsunoda
Isack Hadjar verletzte sich während der Sommerpause und musste mindestens das Zandvoort-Wochenende pausieren. Diese Situation sorgte vor allem dafür, dass zwei Fahrer eine Chance bekamen.
Liam Lawson, der zu Beginn des Jahres 2025 bei Red Bull gescheitert war, durfte nun nochmal im Cockpit des Schwesterteams sitzen. Den Neuseeländer ersetze Yuki Tsunoda bei den Racing Bulls.
Für beide Fahrer geht es um die Zukunft. Während Liam Lawson sich vor allem gegen Nikola Tsolov, der aus der Formel 2 nach oben drückt, wehren muss, steht bei Tsunoda im Raum, ob er überhaupt noch einmal in der Formel 1 Fuß fassen kann.
Verstappen bleibt bei Red Bull. © Price / XPB ImagesVerstappen verlängert langfristig
Der Personalhammer der Woche war ganz klar die Verlängerung von Max Verstappen. Der Niederländer bindet sich bis 2030 an Red Bull und hat damit alle Abgangsgerüchte vom Tisch geräumt. Der Niederländer zeigte sich überglücklich.
„Ich bin wirklich zufrieden mit der Vertragsverlängerung. Wir haben die besten Leute und ich freue mich darauf, weiterhin mit allen zusammenzuarbeiten, um wieder an die Spitze zu kommen.“
Trotz der sportlichen Krise macht Verstappen also klar, dass er mit Red Bull in die Zukunft geben möchte. Ob es ein Hintertürchen für einen möglichen Abgang gibt, ist derzeit allerdings völlig unklar.
Sainz und Albon bleiben Williams erhalten. © Bearne / XPB ImagesWilliams-Duo steht
Auch bei Williams wurden in dieser Woche wichtige Personalentscheidungen gefällt. Denn Carlos Sainz und Alex Albon verlängerten ihre Verträge bei Williams.
Während Albon nur für das kommende Jahr abgesichert ist, hat Sainz einen langfristigen Vertrag unterschrieben. Der Spanier war zuletzt mit Audi in Verbindung gebracht worden.
Für Williams läuft es mittlerweile in der Formel 1 mehr als bescheiden. Doch beide Fahrer scheinen weiterhin Vertrauen in das Projekt zu haben.
Die Karriere von Michael Schumacher war legendär. © Photo4 / XPB ImagesSchumacher-Doku auf Netflix
Und dann gibt es noch einen Hammer, den keiner erwartet hätte. Denn Netflix bringt am 2. Oktober eine Schumacher-Doku heraus, die vor allem das Jahr 1994 unter die Lupe nehmen wird. Eine offizielle Mitteilung lieferte ein paar Details.
„1994 zählt zu den dramatischsten und spannendsten Rennsaisons der Formel-1-Geschichte. Das Jahr war geprägt von einschneidenden Ereignissen wie dem tödlichen Unfall von Ayrton Senna sowie von Vorwürfen der Manipulation und unfairen Fahrmanövern. Gleichzeitig entstand eine regelrechte ‚Schumi-Mania‘.“
Netflix setzt mittlerweile mehrfach auf deutschsprachige Formate und auch zuvor gab es schon eine Doku, die sich um den Rekordweltmeister dreht. Schumi bleibt Kult – vor allem in Deutschland.






























