Nach außen hin mag die Sommerpause in der Formel 1 ruhig wirken. Doch hinter den Kulissen geht es turbulenter zu als man denkt. Hier ein Wochenrückblick.
Tom McCullough verlässt Aston Martin | © Aston Martin F1 TeamPersoneller Abgang bei Aston Martin
Zum Ende der Saison wird Tom McCullough nach langjähriger Mitarbeit Aston Martin verlassen. Seit 2013, damals noch unter dem Namen Force India, war er für das Team tätig. Zunächst arbeitete er als leitender Streckeningenieur, ab 2018 als Performance Director.
Im Januar 2025 wurde Mike Krack als Chief Trackside Officer ernannt und übernahm damit McCulloughs Aufgaben. McCullough konzentrierte sich daraufhin auf die Unterstützung anderer Rennserien.
Nach 13 Jahren wird der Brite das Kapitel Aston Martin zum Ende des Jahres endgültig schließen.
Wie gut wird das Upgrade wirklich sein? | © Dom Gibbons/LAT ImagesGroßer Dämpfer bei Williams
Man hat das angekündigte Upgrade noch nicht auf der Strecke gesehen, doch innerhalb des Teams gibt es wenig Hoffnung auf großartige Besserung.
Man könnte fast meinen, dass man beim Grove-basierten Team diese Saison bereits abgeschlossen habe. Nach dem Rennen in Ungarn meinte Alex Albon, dass man von einem Upgrade, wie Aston Martin es gebracht habe, nur träumen könne. Albon ging sogar so weit und sagte: „Ich glaube nicht, dass das Upgrade die Schwächen des Williams heilen wird.“
Eine großartig optimistischere Prognose kann nicht einmal Teamchef James Vowles bieten.
Das Baku-Upgrade wird nicht ausreichen, um uns regelmäßig in die Punkte zu bringen.
Und dennoch scheint er das Problem erneut ins nächste Jahr zu schieben zu wollen. Denn er betonte, dass das Upgrade als Basis für nächstes Jahr diene, damit man nächstes Jahr die Probleme nicht haben werde.
Die Führungsetage hat gesprochen | © IMAGO / HochZweiKeine Favoritenrolle bei Mercedes
Sowohl Teamchef Toto Wolff, als auch Vize-Teamchef Bradley Lord betonten: Es wird zukünftig keine Teamorder bei Mercedes geben.
Das Motto der Silberpfeile lautet in diesem Jahr laut Lord:
Wenn ein Mercedes gewinnen kann, muss ein Mercedes gewinnen. Es ist uns egal, welches der beiden Autos es ist.
Außerdem betonte er, dass es noch viel zu früh sei, um überhaupt an mögliche Teamorder zu denken. Der Hauptfokus sei es, die Konstrukteursmeisterschaft zu gewinnen.
Man möchte sowohl Kimi Antonelli, als auch George Russell eine gleichwertige Chance bieten, den diesjährigen Fahrertitel zu gewinnen.
So geht es nach der Sommerpause weiter | © Batchelor / XPB ImagesFIA gibt Rennzeiten für zweite Saisonhälfte bekannt
Mit dem Einschub des Bahrain Grand Prix in Malaysia hat sich der Rennkalender ein wenig verändert. Gerade bei einem Rennwochenende hat sich im Vergleich zum letzten Jahr etwas geändert! Die FIA hat nun offiziell die Startzeiten für die verbleibende Saison veröffentlicht.
Das Formel 1-Wochenende in Baku startet in diesem Jahr bereits am Donnerstag. An dem Tag finden die ersten beiden freien Trainings statt, während Training Nummer drei und das Qualifying freitags stattfinden. Samstag gehen dann um 13 Uhr die Startampeln aus. Theoretisch ein ganz normales Rennwochenende, nur um einen Tag nach vorne geschoben.
Grund dafür ist ein nationaler Feiertag in Aserbaidschan am 27. September. Auf Wunsch des Veranstalters und der Regierung verlegte man deswegen das Rennen und das gesamte Wochenende um einen Tag nach vorne.
Der Bahrain Grand Prix in Malaysia wird am 04. Oktober um 09 Uhr deutscher Zeit starten.
Damit ist die zweite Woche der Formel 1 Sommerpause schon vorbei. Nächste Woche starten wir dann in die letzte rennfreie Woche, bevor dann am 21. Oktober um 12:30 Uhr das erste und einzige freie Training in Zandvoort starten wird.

































