Beim Bahrain GP in Malaysia gab es ein ungewöhnliches Software-Problem, das zu Leistungsverlusten bei zahlreichen Fahrern führte. Nach den chaotischen Zuständen hinter dem Safety Car wurde das Rennen unterbrochen.
Fernando Alonso kann mit dieser Entscheidung anscheinend nichts anfangen. Er fordert eine Erklärung.
Die Formation-Lap vor dem eigentlichen Rennstart sorgte für wilde Szenen. © Sky Sport F1War die Rennunterbrechung unfair?
In einer Medienrunde wetterte der Spanier gegen die Entscheidung der FIA und hatte für sie einen süffisanten Kommentar übrig.
Ich glaube, ich hatte dieses Jahr eine DNF-Quote von 50 %. Sie haben das Rennen für uns nie unterbrochen.
Er würde es verstehen, wenn es um Sicherheit gehe und „fünf Autos mitten auf der Strecke stehen oder so“, doch für ihn seien die Boliden, die die Probleme hatten, aus dem Rennen gewesen.
Die Streckenposten mussten das Auto zwei Meter weit schieben und aus dem Rennen nehmen – so wie wir es in 50 % der Rennen tun. Ich sehe das zum ersten Mal, aber im Moment habe ich noch nicht alle Informationen, also gibt es vielleicht eine klare Erklärung dafür und es ist alles in Ordnung. Ich mache mir keine allzu großen Sorgen.
Anscheinend hatte der Spanier da noch nicht gewusst, dass es sich um ein Software-Problem handelte, das durch die FIA ausgelöst wurde.
Lewis Hamilton konnte trotz einiger Probleme am Ende Dritter werden. © Moy / XPB ImagesSpitze gegen Hamilton
Auch sein alter Rivale, Lewis Hamilton, während der Medienrunde noch einen kleinen Seitenhieb ab.
Sie mussten das Rennen unterbrechen, damit Hamilton wieder losfahren konnte.
Für ihn wäre so etwas nie gemacht worden. Ob der Kommentar des Spaniers aus Spaß oder Groll entstand, ist unklar. Allerdings kann Alonso ansonsten mit dem Wochenende mehr als gut leben.
Mit Platz acht feierte er sein bestes Saisonergebnis und konnte in der Fahrwertung mit Stars wie Esteban Ocon und Nico Hülkenberg, die besseres Material zur Verfügung haben, gleichziehen.
Trotzdem scheint es so, als hätte der Spanier im Endeffekt noch mehr gewollt. Aber, wer Fernando Alonso kennt, der weiß, dass der Aston-Martin-Star immer das Maximum herausholen will. Mal sehen, ob es den nächsten Achtungserfolg in Singapur gibt.































