Die Formel 1 befindet sich in einer kurzen Pause, wie die finale Saisonphase mit dem Rennwochenende in Austin so richtig losgeht.
Doch ausruhen konnten sich die Verantwortlichen nicht. Zahlreiche Entscheidungen wurden getroffen, die eine große Bedeutung für die Zukunft haben.
Mekies bleibt Red Bull langfristig erhalten. © Bearne / XPB ImagesMekies verlängert langfristig bei Red Bull
Da wäre zum Beispiel die Vertragsverlängerung von Laurent Mekies. Der Franzose hat einen neuen Vertrag bis 2031 bekommen. Damit zeigt Red Bull, dass man ihm absolutes Vertrauen schenkt.
Nach einer schwierigen Startphase der Saison verbesserte sich der Bolide stetig. In den letzten beiden Rennen konnte Max Verstappen triumphieren. Daran hatte auch Teamchef Mekies einen großen Anteil.
Red Bull setzt auf Kontinuität und will im kommenden Jahr ganz klar wieder die WM anpeilen. Mit einem Laurent Mekies, der sehr viel Ruhe in das aufbrausende Umfeld gebracht hat, ist das in jedem Fall möglich.
Camara erfüllt sich seinen Formel-1-Traum. © Haas F1Camara fährt 2027 für Haas
Und auch bei Haas gab es große Neuigkeiten. Rafael Camara bekommt den Sitz von Esteban Ocon und wird 2027 im Cockpit neben Oliver Bearman sitzen. Er soll einen Vertrag unterschrieben haben, der über mehrere Jahre geht. Damit hat der amerikanische Rennstall nun zwei Fahrer mit Ferrari-Background im Team.
Camara soll die Verantwortlichen besonders bei einem Casting-Wochenende in Portimao überzeugt haben. Dort machte er einen besseren Eindruck als Fahrer wie Ryo Hirakawa oder Jack Doohan.
Mit ihm und Gabriel Bortoleto fahren ab der kommenden Saison zwei Brasilianer in der Formel 1. Vor allem die Fans in Sao Paulo werden aus dem Feiern gar nicht mehr herauskommen.
In Ruanda werden Formel-1-Rennen stattfinden. © IMAGO / Russian LookFormel 1 kehrt nach Afrika zurück
Wenn Camara überzeugen kann, wird er 2030 vielleicht auch bei der Afrika-Rückkehr der Formel 1 dabei sein. Seit 1993 wurde auf dem Kontinent kein Rennen mehr veranstaltet.
Nun hat Ruanda den Zuschlag erhalten. Mit einer neu gebauten Strecke will man Fans und Fahrer begeistern und auch die Wirtschaft im Land ankurbeln. Viele Fans und Experten kritisieren allerdings, dass eine Art Sportswashing betrieben wird.
Ruanda wird wohl mindestens 10 Jahre zum Rennkalender gehören. Auch Südafrika gilt wohl noch immer als Kandidat für ein Formel-1-Rennen. Das machte der Sportminister des Landes klar. Es könnte also sein, dass die Formel 1 sogar doppelt nach Afrika zurückkehrt.
Ben Sulayem macht sich seit Monaten für eine V8-Rückkehr stark. © Rew / XPB ImagesV8-Details enthüllt
2030 soll übrigens auch das neue Reglement in der Formel 1 an den Start gehen. Das machte Mohammed Ben Sulayem bei der Ruanda-Verkündung klar. Gleichzeitig unterstrich er, dass der V8-Motor zurückkommen soll.
Der Araber versprach, dass das Gewicht der Boliden deutlich reduziert wird, die Planungs- und Entwicklungskosten um 50% schrumpfen und der beliebte Sound zurückkehren soll.
Viele Formel-1-Verantwortliche machten bereits deutlich, dass sie die Pläne des FIA-Bosses unterstützen. Eine offizielle Entscheidung gibt es zwar noch nicht, doch es deutet alles darauf hin, dass der V8-Motor wirklich vor dem Comeback steht.
Franco Colapinto ist gegen den Haas seiner Fans vorgegangen. © Batchelor / XPB ImagesColapinto redet Fans ins Gewissen
Franco Colapinto erlebt derzeit sicher nicht die einfachsten Wochen in der Formel 1. Nachdem er in Baku seinen Teamkollegen Pierre Gasly und Lando Norris abgeschossen hatte, bekam der Argentinier viel Ärger.
Doch seine Fans, die ihn schützen wollten, gingen teilweise zu weit. Vor allem Norris musste Anfeindungen und Drohungen über sich ergehen lassen. Nun sorgte Colapinto mit einem Video für Aufsehen.
Dort bedankte er sich für die Unterstützung seiner Fans, machte ihnen aber auch klar, dass die Anfeindungen gegen Dritte seiner Karriere nicht zuträglich wären. Er redete seinen Anhängern ins Gewissen und plädierte für eine positivere Unterstützung. Damit dürfte das Thema hoffentlich aus der Welt sein.































