In dieser Woche gab es in der Formel 1 kleine und große Enthüllungen. Während es eine weitreichende Ankündigung gibt, wird an einigen Stellen noch wild gerüchtelt. Der Wochenrückblick.
Domenicali und die Formel 1 freuen sich auf zehn Sprintrennen. © Rew / XPB ImagesKalender der Formel 1 für 2027 enthüllt
Der Kalender für die kommende Saison der Formel 1 wurde endlich offiziell verkündet. Istanbul und Portimao kehren zurück und der Saisonstart soll in Bahrain stattfinden. Trotz des anhaltenden Nahostkonflikts sind die Grand Prix in Saudi Arabien, Abu Dhabi und Katar auch enthalten.
Außerdem gibt es 10 Sprintrennen. Besonders überraschend ist ein Sprintwochenende in Monaco, da es zwar zwei sehr spannende Qualifying-Sessions geben wird, die Rennen allerdings meist ziemlich unspektakulär daherkommen.
Die Anzahl von 24 geplanten Rennen bleibt bestehen. Zandvoort sehen wir ab der kommenden Saison übrigens nicht mehr. Das Verstappen-Heimspiel gehört nicht mehr zu den Planungen der Formel 1.
Ben Sulayem und Alonso scheinen ein gutes Verhältnis zu haben. © Batchelor / XPB ImagesHat Ben Sulayem den Alonso-Verbleib verraten?
Mohammed Ben Sulayem machte zuletzt klar, dass er Fernando Alonso davon überzeugen wolle, in der Formel 1 zu bleiben. Anscheinend hat es auch Gespräche am Rande des Madrid GPs gegeben.
Bei DAZN konnte man einem Gespräch lauschen, bei dem der FIA-Boss klarmachte, dass ihm der Spanier gesagt habe, dass er in der Formel 1 bleiben würde. Wie viel Wahrheit in diesen Worten wirklich steckt, ist völlig unklar.
Denn Alonso machte zuletzt deutlich, dass es noch lange dauern könnte, bis er eine endgültige Entscheidung trifft. Ein Wechsel in eine andere Rennserie und eine ander Funktion bei Aston Martin seien demnach möglich. Fortsetzung folgt.
Ein Rückkehrzeitpunkt von Isack Hadjar steht noch nicht fest. © XPB ImagesDeadline für nächste Hadjar-Entscheidung steht fest
Isack Hadjar verpasst aufgrund seiner Handverletzung bereits drei Rennen. Auch seine Rückkehr für das Rennen in Baku ist bislang mehr als unsicher. Vor allem für Liam Lawson, der nicht weiß, in welchem Auto er sitzen wird, eine unangenehme Situation.
Der Neuseeländer machte in einer Medienrunde allerdings klar, dass es wohl bis Mittwoch oder Donnerstag vor dem Rennen dauern wird, bis eine endgültige Entscheidung gefällt wird.
Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies bleibt indessen sehr entspannt und möchte kein Risiko eingehen. Zurzeit sieht es allerdings danach aus, als wenn der Franzose wieder einmal pausieren müsste.
Ist das Verhältnis zwischen Hamilton und Vasseur zerüttet? © Batchelor / XPB ImagesWohl kein Umsturzversuch bei Ferrari
In den verganenen Tagen gab es immer wieder Medienberichte, die von einem versuchten Umsturz bei Ferrari berichteten. Lewis Hamilton soll mit einigen Verantwortlichen überhaupt nicht zufrieden sein und auch sein Verhältnis zu Fred Vasseur soll so langsam große Risse bekommen.
Der Brite meldete sich nun aber auf Instagram per Story zu Wort und machte klar, dass an den Gerüchten aber mal so gar nichts dran ist. Außerdem richtete er motivierende Worte an sein Team und will weiter an der Motivation bei der Scuderia arbeiten.
Einen Umsturzversuch gibt es also wohl nicht, trotzdem scheint bei Ferrari der Druck mal wieder zu wachsen. Die Führungsetage soll vor allem Vasseur kritisch beäugen. Verbessern sich die Leistungen in den nächsten Wochen nicht, könnte es den nächsten Knall in Italien geben.
Mike Elliott verstärkt Alpine. © Bearne / XPB ImagesHonda und Alpine mit neuem Führungspersonal
Alpine hat einen neuen Technischen Direktor. Mike Elliott unterschreibt beim französischen Rennstall. Der Brite war in der Formel 1 unter anderem für Renault, McLaren und Mercedes unterwegs. Bei Mercedes war er von 2021 bis 2023 mit der gleichen Aufgabe vertraut.
Und auch bei Honda gibt es einen großen Wechsel beim Formel-1-Projekt. Yoichiro Fukao, der ehemalige stellvertretende Projektleiter, wird zum Leiter des F1-Großprojekts ernannt.
Er ersetzt Tesushi Kakuda, der in dieser Saison vor allem für die Motorenentwicklung zuständig war. Der Motorenhersteller reagiert damit auch auf die anhaltende Krise und will schnell wieder Fuß fassen.































