In dieser Woche in der Formel 1 gab es mal wieder die ein oder andere Vertragsverlängerung zu verkünden. Lando Norris hatte außerdem noch eine andere wichtige Mitteilung.
Ansonsten stand das heiß erwartete Haas-Casting auf dem Programm – außerdem schlug die Ukraine nach den Russland-Lockerungen zurück.
Lando Norris will mit McLaren weiter für Furore sorgen. © Batchelor / XPB ImagesNorris verlängert – und bringt Doku raus
Der wohl größte Hammer in dieser Woche, war die langfristige Vertragsverlängerung von Lando Norris und McLaren. Dass beide Seiten glücklich und zufrieden miteinander waren, ist kein Geheimnis, doch der neue Vertrag, der bis 2030 läuft, ist schon ein deutliches Zeichen.
McLaren und Norris wollen nach dem Doppel-WM-Titel im letzten Jahr auch in den kommenden Saisons für Furore sorgen. In den vergangenen zwei Jahren verlängerte man bereits die Verträge von Zak Brown, Andrea Stella und Oscar Piastri. Beim Traditionsrennstall setzt man also auf Kontinuität. Und ab 2028 wird man noch von Gianpiero Lambiase verstärkt.
Der amtierende Weltmeister hatte aber in dieser Woche noch eine andere Nachricht im Gepäck. Denn zusammen mit Prime Video wird Norris eine Doku rausbringen. Dort sollen die Zuschauer hinter die Kulissen genommen werden. Die dreiteilige Dokumentationsserie trägt den Arbeitstitel Lando.
Verkündet wurden die News vom Briten auf seinem Instagram-Kanal. Vor allem für seine Fans hatte er noch ein paar warme Worte dort übrig.
„Viele von euch waren Teil dieses Weges. Und das ist meine Gelegenheit, mehr davon mit euch zu teilen, denn ihr seid jedes einzelne Wochenende für mich da und unterstützt mich. Ihr seid im Grunde der Grund, warum ich das alles mache.“
Franco Colapinto ist auch im nächsten Jahr Teil der Formel 1. © Bearne / XPB ImagesColapinto bleibt bei Alpine
Bei Alpine war lange unklar, wie es um die Zukunft von Franco Colapinto bestellt ist. Immer wieder wurde er von Flavio Briatore in die Pflicht genommen und trotz seiner aufsteigenden Form bekam er nur vorsichtiges Lob vom Team.
Doch nun darf sich der Argentinier über ein weiteres Jahr in der Formel 1 freuen. Gemeinsam mit Pierre Gasly wird er im nächsten Jahr ein Stamm-Cockpit beim französischen Rennstall haben.
Von Flavio Briatore bekam Colapinto sogar ein überraschend großes Lob in der offiziellen Mitteilung ab.
„Wir haben erlebt, wie sich Franco in diesem Jahr zu einem großartigen Rennfahrer entwickelt und weiter gereift ist. Insbesondere seine Ergebnisse in Miami und Montreal haben bestätigt, was ich ohnehin schon wusste: Franco gehört in die Formel 1 und er gehört zu diesem Team.“
Fährt Rafael Camara im nächsten Jahr in der Formel 1? © XPB ImagesRafael Camara überzeugt bei Haas-Casting
In dieser Woche stand auch der wichtige Haas-Test in Portimao an. Rafael Camara, Leonardo Fornaroli und Ryo Hirakawa durften neben Oliver Bearman auf die Strecke und sich zeigen.
Und der Brasilianer soll dabei den besten Eindruck gemacht haben und war wohl nah dran an der Benchmark von Bearman. Zwar wurden keine genauen Zeiten veröffentlicht, doch Camara soll einen guten Eindruck hinterlassen haben.
Da er auch noch viel Unterstützung von Ferrari erhält, steigen die Chancen, dass er nächstes Jahr einen Haas-Sitz bekommt. Da das Vertrauen in Esteban Ocon immer mehr schwindet und Yuki Tsunoda wohl auch keine Chance hat, könnten wir Camara im nächsten Jahr in der Formel 1 sehen.
Der Druck auf die FIA steigt nach den Russland-Lockerungen. © Moy / XPB ImagesFAU legt Beschwerde gegen Russland ein
Vor knapp 2 Wochen lockerte die FIA die Sanktionen gegen Russland und Belarus. Schon zu diesem Zeitpunkt war die Ukraine nicht wirklich begeistert. Doch nun gibt es neue Vorwürfe gegen Russland.
Denn der ukrainische Motorsportverband legte offiziell Beschwerde ein, da der russische Motorsportverband Büros in den besetzten Gebieten der Ukraine aufgemacht haben soll. Das würde klar gegen die FIA-Statuten verstoßen.
Wie mit dieser Beschwerde umgegangen wird, ist noch völlig unklar. Laut der BBC war FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem der Mann, der für eine Sanktionslockerung plädiert hat. Gibt es nun die Rolle rückwärts?
Lawrence Stroll soll sich nach anderen Motorenherstellern umschauen. © Moy / XPB ImagesWechselt Aston Martin den Motorenhersteller?
Und dann gibt es noch übereinstimmende Medienberichte, nach denen Aston Martin wohl Honda unter Druck setzen will. Noch immer macht der Motor große Probleme und anscheinend gibt es nur noch eine Galgenfrist bis 2027.
Sollte auch im kommenden Jahr kaum Besserung bestehen, könnte man für 2028 einen anderen Motorenhersteller bekommen. Toto Wolff soll unter anderem in Zandvoort bei Aston Martin zu Gast gewesen sein, um über eine mögliche Vereinbarung zu sprechen.
Auch Red Bull soll wohl ein Thema sein. Und unwahrscheinlich wirken die Gerüchte nicht. Denn Lawrence Stroll zeigte in der Vergangenheit des Öfteren, dass er schnell die Geduld verliert, wenn es nicht läuft. Honda weiß jetzt auf jeden Fall, dass sie liefern müssen.






























