Bei Williams plant man für das Rennen in Aserbaidschan ein großes Upgrade. Bis dahin hat das britische Team allerdings das nächste Problem. Für die folgenden beiden Rennen in Monza und in Madrid könnten die Ersatzteile knapp werden.
Williams-Teamboss Vowles steht vor der nächsten Krise | © Batchelor / XPB ImagesWilliams in einer „schwierigen Situation“
In Zandvoort hätte es für das Team aus Grove kaum schlimmer kommen können. Ein Crash zwischen den hauseigenen Fahrern. Carlos Sainz fuhr in Teamkollege Alex Albon, welcher dann aus dem Rennen ausschied. Teamchef James Vowles hätte sich sicherlich einen schöneren Abschied für die Niederlande gewünscht.
Unfälle zwischen Teamkollegen sind nie gern gesehen | © Bearne / XPB ImagesIn der eigenen Show nach dem Rennen, Vowles Verdict, sprach der Teamboss genau über den Unfall, aber auch in welche Position es das Team bezüglich Ersatzteile bringt.
„Es gibt zwar ein paar Elemente im Hintergrund, aber tatsächlich arbeiten wir hinter den Kulissen an Teilen, die erst im weiteren Verlauf des Jahres zum Einsatz kommen werden“, eröffnete der Brite. Das lässt durchscheinen, dass man sich in der Entwicklung voll auf das kommende Upgrade konzentriert und dabei die aktuellen Teile ein wenig aus den Augen verloren hat. Jedoch gab er zu, dass Williams für Monza und Madrid in einer „schwierigen Situation“ stecken wird.
Die Realität ist, dass unser Auto derzeit nicht schnell genug ist, um um Punkte mitzukämpfen – so enttäuschend das auch ist.
„Wir werden bei diesen beiden Rennen unser Bestes geben, aber es wird schwierig werden“, prognostizierte der Teamchef.
Ein Fünkchen Hoffnung für die Zukunft
Trotz der enttäuschenden Leistung von Williams, möchte James Vowles nicht den Kopf in den Sand stecken. Er bekräftigte erneut seinen Willen, die Probleme des letzten Winters zu beheben.
„Wir arbeiten im Hintergrund an einer Vielzahl von Projekten, um genau zu ermitteln, was in diesem Winter schief gelaufen ist, und um langfristige Abhilfe zu schaffen“, erklärte Vowles, „Das ist unsere Verpflichtung heute – und das wird es auch in sechs Monaten sein.“
Bei Monza handelt es sich um eine der Lieblingsstrecken des Briten und es sei eine Strecke, „die dem Auto historisch gesehen, gut liegt.“ Zu optimistisch macht das den Williams-Teamchef trotzdem nicht:
Ich glaube allerdings, dass die Bedingungen zwar besser sein werden, die Leistung unseres Autos aber derzeit nicht ausreicht, um das optimal zu nutzen.
„Wir werden unser Bestes geben, aber es wird ein schwieriges Wochenende“, behauptete Vowles abschließend.






























