Man ging mit großer Hoffnung in das Update bei Mercedes in das Wochenende. Doch man wurde bitter enttäuscht – besonders auf der Seite von George Russell. Dieser schied wenige Runden vor Schluss aufgrund eines Motorenschaden aus. Toto Wolff ist alles andere als glücklich nach dem Bahrain GP in Malaysia.
Wolff unglücklich über Russell-Aus
Die Updates hätten eigentlich mehr Performance für die Silberpfeile bringen sollen, doch die gab es nicht. Red Bull war einfach schneller als Mercedes. Noch dazu kam, dass George Russell zum dritten Mal diese Saison ein frühzeitiges Rennende hinnehmen musste. Insgesamt der vierte DNF für Mercedes dieses Jahr.
„Ich bin unglaublich genervt und alles andere als zufrieden. Zunächst einmal hatten wir nicht den Speed, auf den wir vor dem Wochenende gehofft hatten. Es gibt also noch viel zu tun, um wieder aufzuholen – was uns aber sicher gelingen wird“, sagte Mercedes-CEO Toto Wolff nach dem Rennen.
Wolff beschrieb den Verlauf des Rennens so: „Dann lief das Rennen – wenn man den Zweikampf mit Lewis [Hamilton] dahinter betrachtet – buchstäblich gegen uns. Wir hatten einen solchen Vorsprung, [aber dann] zwei VSC-Phasen oder eine VSC- und zwei Safety-Car-Phasen. Mehr Pech kann man eigentlich nicht haben.“
„Zu allem Übel fiel bei George wenige Runden vor Schluss die Antriebseinheit aus – das ist katastrophal für seine Meisterschaftschancen und alles andere als gut für unsere Punkte in der Konstrukteurswertung“, ergänzte der Österreicher.
So sehr ich es auch genieße, hier zu sein: Wenn ich auf das eigentliche Rennen blicke, war das – ehrlich gesagt – eines meiner schlimmsten Erlebnisse.
Gemischte Gefühle bei Mercedes: Antonelli auf dem Podium, während Russell frühzeitig ausschied | © Moy / XPB ImagesTeam arbeitet an Lösung
Kimi Antonelli konnte zwar mit seinem zweiten Platz einige Punkte holen, aber davon möchte sich Wolff erstmal nicht ablenken lassen. Der DNF könnte Folgen für die kommenden Rennen haben, sollte man dieses Problem bei Mercedes nicht in den Griff bekommen. Aber Wolff glaubt daran, dass das Team schnell eine Lösung finden wird.
„Ich glaube, wir haben einen guten Maßnahmenplan“, fuhr der Teamchef fort. „James [Allison, Technischer Direktor] und sein Führungsteam haben die Situation voll im Griff. Das stimmt mich zuversichtlich, denn ich weiß, dass wir ein fantastisches Team haben – und genau wie bei HPP [High Performance Powertrains] werden sie das Problem lösen.“
„Es ist für mich im Moment eine echte Erleichterung zu wissen, dass sie die Besten sind und eine Lösung finden werden. Ich bin überzeugt, dass wir stark zurückkommen“, sagte Wolff abschließend.
Eine Lösung sollte so schnell wie möglich gefunden werden, denn schon diese Woche geht die Formel 1 in Singapur mit einem Sprintwochenende in die nächste Runde.































