Honda und Aston Martin suchen immer noch nach dem Geheimrezept, um wieder zu den besseren Teams der Formel 1 zu gehören. Der Motorenhersteller überraschte zuletzt mit einem Personalwechsel.
Nun wird die nächste prominente Figur Honda verlassen. Im offiziellen Statement wurde auch direkt sein Nachfolger präsentiert.
Koji Watanabe verlässt Honda. © Moy / XPB ImagesWatanabe hört auf
CEO und Präsident Koji Watanabe wird seine Positionen zum Ende der Saison abgeben. Mit einem kurzen Statement bedankte sich der Japaner und gab noch eine Marschrichtung für den Rest der Saison vor.
Es ist mir eine Ehre, als Präsident der HRC mit diesen wunderbaren Kollegen zu dienen. In den verbleibenden drei Monaten meiner Amtszeit werde ich weiterhin mein Bestes geben und bis zum allerletzten Ende auf den Sieg hinarbeiten.
Seit 2022 leitete Watanabe den Motorsport-Bereich von Honda. Sein Nachfolger wird Keiichi Yasuda, der derzeit als Executive Vice President aktiv ist. Am ersten Januar 2027 soll er seinen neuen Posten antreten.
Im offiziellen Statement machte Honda allerdings klar, dass der Wechsel nicht mit der sportlichen Situation, sondern mit einer „geplanten Rotation“ zu tun habe. Trotzdem kommt die Entscheidung zu einem überraschenden Zeitpunkt.
Schafft Aston Martin im nächsten Jahr den Turnaround? © Bearne / XPB ImagesHonda seit längerem unter Druck
Schon seit Monaten steht der Motorenhersteller unter Druck. Laut verschiedensten Medienberichten soll Aston Martin bereit sein, ein Kundenteam von Mercedes oder Red Bull im Jahr 2028 zu werden, wenn die Japaner nicht liefern.
In der Vergangenheit hatte Honda allerdings auch sehr gute Zeiten. Gemeinsam mit Red Bull sorgte man dafür, dass Max Verstappen dominant zu vier WM-Titeln fahren konnte. Auch Watanabe hatte daran seinen Anteil.
Ein verfrühter Ausstieg aus der Formel 1 sorgte allerdings dafür, dass viele Ingenieure zu Red Bull wechselten, die nun zusammen mit Ford einen eigenen Motor entwickeln. Nun will Honda langsam wieder das alte Know-how ins Team bekommen.
Yasuda hat im nächsten Jahr jedenfalls viel Arbeit, die auf ihn zukommt. Denn auch der achte Platz von Fernando Alonso in Malaysia lenkt nicht von den Motorproblemen ab.































