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Hadjar fällt aus: Lawson zu Red Bull, Tsunoda zurück – Albon-Verlängerung, Aston-Martin-Update und Steiner-Kritik

Isack Hadjar fällt in Zandvoort offiziell aus: Liam Lawson übernimmt bei Red Bull, Yuki Tsunoda kehrt für die Racing Bulls zurück. Dazu verlängert Williams mit Alex Albon, Honda bringt eine neue Powerunit für Aston Martin und Günther Steiner kritisiert den Kurs von Haas. Die Themen der News-Sendung am Mittwoch (19.08.2026).

©Getty Images / Red Bull

Vor dem Großen Preis der Niederlande ist die kurzfristige Cockpit-Rochade im Red-Bull-Lager nun offiziell: Isack Hadjar fällt in Zandvoort wegen einer Handgelenksverletzung aus. Liam Lawson übernimmt seinen Platz bei Red Bull Racing, während Yuki Tsunoda bei den Racing Bulls ins Cockpit zurückkehrt. Gleichzeitig schafft Williams bei Alex Albon Klarheit, Aston Martin bringt gemeinsam mit Honda ein wichtiges technisches Update – und Günther Steiner stellt die langfristigen Ziele seines früheren Teams Haas infrage.

Ausgabe der CHAMP1 NEWS an diesem Mittwoch:

Hadjar fällt aus: Lawson fährt für Red Bull, Tsunoda für Racing Bulls

Red Bull muss beim Großen Preis der Niederlande auf Isack Hadjar verzichten. Der 21-Jährige fällt wegen einer Handgelenksverletzung für das Rennwochenende in Zandvoort aus.

Was zunächst nur aus niederländischen Medienberichten hervorging, haben die Teams inzwischen offiziell bestätigt: Liam Lawson übernimmt Hadjars Cockpit bei Red Bull Racing und fährt damit an der Seite von Max Verstappen. Für Lawson ist es eine kurzfristige Rückkehr zum A-Team, nachdem er bereits in der vergangenen Saison für Red Bull eingesetzt worden war.

Durch Lawsons Wechsel wird auch bei den Racing Bulls ein Platz frei. Dort kehrt Yuki Tsunoda ins Renncockpit zurück und fährt in Zandvoort gemeinsam mit Arvid Lindblad.

Damit steht die komplette Rochade fest: Hadjar fällt aus, Lawson rückt zu Red Bull auf und Tsunoda übernimmt bei den Racing Bulls.

Für Hadjar kommt die Verletzung zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Der Franzose liegt mit 68 Punkten auf Rang acht der Fahrer-WM und hatte zuletzt sieben Top-6-Ergebnisse in Folge erzielt. Im vergangenen Jahr stand er in Zandvoort noch auf dem Podium.

Wie lange Hadjar ausfallen wird, ist bislang nicht bekannt. Nach den vorherigen Berichten soll der Verzicht auf Zandvoort vor allem dazu dienen, das Handgelenk zu schonen und eine möglichst schnelle Rückkehr zu ermöglichen.

©XPB Images

Williams verlängert mit Albon – Sainz bleibt offen

Williams hat Alex Albon für die Saison 2027 bestätigt. Der 30-Jährige verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr und bleibt damit Teil des langfristigen Aufbaus des Traditionsrennstalls.

Teamchef James Vowles bezeichnete Albon als einen der besten Fahrer im Feld und verwies auf dessen wichtige Rolle bei der Entwicklung von Williams in den vergangenen Jahren.

Offen bleibt dagegen die Zukunft von Carlos Sainz. Der Spanier soll sich weiterhin eine Verlängerung vorstellen können, möchte sich dabei aber offenbar nicht langfristig binden.

Im Gespräch ist unter anderem eine Ausstiegsklausel, die Sainz einen Wechsel ermöglichen könnte, falls bei einem Topteam ein Cockpit frei wird. Williams hat damit zunächst nur eine Seite der Garage für 2027 endgültig besetzt.

©IMAGO / DeFodi Images

Honda bringt neue Powerunit für Aston Martin

Aston Martin geht mit einem weiteren technischen Schritt in das Zandvoort-Wochenende. Honda hat bestätigt, dass eine neue Powerunit-Spezifikation erstmals beim Grand Prix der Niederlande eingesetzt werden soll.

Nach dem umfangreichen Chassis-Update in Ungarn hofft Aston Martin damit auf weitere Fortschritte. Fernando Alonso und Lance Stroll konnten zuletzt wieder deutlich konkurrenzfähiger im Mittelfeld auftreten.

Honda bezeichnet die Einführung der neuen Spezifikation als wichtigen Meilenstein. Eine klare Bewertung dürfte allerdings schwierig werden, da Zandvoort als Sprint-Wochenende ausgetragen wird und den Teams nur ein Freies Training zur Verfügung steht.

Für Aston Martin ist das Update dennoch ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zurück in Richtung Mittelfeld.

©XPB Images

Steiner hinterfragt die Ziele von Haas

Günther Steiner hat die langfristige Ausrichtung seines ehemaligen Teams Haas kritisiert. Im „High Performance Podcast“ stellte der frühere Teamchef die Frage, welchen sportlichen Anspruch Teameigner Gene Haas mit seinem Formel-1-Projekt heute eigentlich noch verfolgt.

Für Steiner reicht es nicht, lediglich Teil der Formel 1 zu sein. Wer in diesem Sport antrete, müsse aus seiner Sicht zumindest den Anspruch haben, irgendwann gewinnen zu wollen.

Haas hatte 2018 mit Rang fünf in der Konstrukteurs-WM seine bislang beste Saison. Seitdem bewegt sich das Team überwiegend im Mittelfeld beziehungsweise im hinteren Teil des Feldes.

Steiners Kritik richtet sich deshalb weniger gegen einzelne Resultate als gegen die langfristige Perspektive. Aus seiner Sicht fehlt bislang der erkennbare nächste Schritt in Richtung Spitze.

Die komplette Ausgabe Nr. 803 der CHAMP1 NEWS mit allen Hintergründen und Einordnungen gibt es im eingebetteten Video.

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