Christian Horner wird nach seinem Red-Bull-Aus immer wieder mit Teams in Verbindung gebracht. Nun können ihm wohl auch keine Steine mehr in den Weg gelegt werden.
Doch, so richtig konkret hat sich bisher keine Option herauskristallisiert. Horner wird vor allem mit Alpine und Aston Martin in Verbindung gebracht.
Christian Horner (r.) im Gespräch mit Mark Webber (l.) © IMAGO / Andreas BeilHorner hält sich bezüglich eigener Zukunft bedeckt
Nun besuchte der Ex-Teamchef von Red Bull die Formel E. Gab es Indizien, wo der Brite als Nächstes landen könnte?
Nein, denn Horner, war laut eigenen Aussagen einfach dort „um zu lernen“. In einem offiziellen Formel-E-Interview wirkte er locker und gelöst.
„Es ist wirklich schön, bei einem Rennen dabei zu sein, bei dem man absolut keinen Druck hat. Ich werde das Wochenende einfach genießen und ein bisschen mehr über diese Meisterschaft lernen. Es ist eine großartige Gelegenheit, andere Formen des Motorsports kennenzulernen. Hier sind so viele Gesichter aus der Formel-1-Welt.“
Zu seiner Zukunft äußerte sich Horner indes nicht, doch eine baldige Formel-1-Rückkehr ist in jedem Fall im Bereich des Möglichen. Vor allem FIA-Chef Mohammed Ben Sulayem machte jüngst klar, dass er die Ikone wieder in der Formel 1 sehen wolle.
Arbeiten Flavio Briatore (l.) und Christian Horner (r.) bald zusammen? © Batchelor / XPB ImagesSorgen Alpine-Anteile für Formel-1-Rückkehr?
Eines ist auf jeden Fall klar: Sollte Horner in die Formel 1 zurückkehren, dann möchte er auch einen gewissen Einfluss auf sein neues Team haben. In diesem Punkt könnte Alpine die interessanteste Option sein.
Denn schon seit längerer Zeit ist klar, dass Otro Capital die Alpine-Anteile verkaufen will. Es geht dabei um 24 % am Rennstall. Horner soll interessiert sein, doch vor allem Mercedes machte in den letzten Wochen deutlich, dass man auch an den Anteilen interessiert ist.
Zak Brown warnte zuletzt vor den Folgen, sollte Mercedes die Anteile erwerben und damit Einfluss auf einen Konkurrenten haben. Deshalb könnte ein möglicher Deal von der FIA oder der Formel 1 unterbunden werden und damit den Ex-Red-Bull-Teamchef auf den Plan rufen.
Bei Aston Martin soll vorwiegend Lawrence Stroll ein großer Fan von Horner sein, während der Ex-Vertraute Adrian Newey wohl nicht mehr so viel vom Briten halten soll. Es bleibt spannend, welchen Weg der Ex-Teamchef wohl einschlagen wird und welches Team vielleicht sogar Platz schaffen muss.




































