Schon seit längerem gibt es wilde Spekulationen um die Zukunft von Christian Horner in der Formel 1. Der ehemalige Red-Bull-Teamchef darf wieder einen Job annehmen und könnte in die Königsklasse zurückkehren.
Bislang wird der Brite vor allem mit Alpine und Aston Martin in Verbindung gebracht, mehr als Gerüchte sind das bislang allerdings nicht.
Stella Li ist die Vize-Präsidentin von BYD. © IMAGO / LaPresseWas läuft zwischen BYD und Horner?
Wie PlanetF1 berichtet, soll sich Horner am vergangenen Wochenende in Cannes mit BYD-Vizepräsidentin Stella Li getroffen haben. Ein Beweisfoto von der „Cannes Night“ des chinesischen Elektrofahrzeug-Riesen mit Horner und Li gibt es auch.
Schon lange gibt es Gerüchte über einen möglichen Einstieg von BYD in die Formel 1. Die Chinesen sollen Gerüchten zufolge wie Horner an den Anteilen von Otro Capital an Alpine interessiert sein.
Doch die Pläne könnten auch noch viel weiter gehen. Denn BYD könnte ein eigenes Team auf die Beine stellen. Damit gäbe es zwölf Teams in der Königsklasse des Motorsports.
Li bestätigte im vergangenen Monat, dass sie sich sogar schon mit F1-Boss Stefano Domenicali getroffen haben soll.
„Wir stehen ständig in engem Kontakt. Ich mag die Formel 1, weil es dabei um Leidenschaft und Kultur geht und die Menschen davon träumen, in der Formel 1 zu sein.“
BYD gehört mittlerweile zu den weltweit größten Automobilkonzernen und hat bei den weltweit verkauften Elektroautos mittlerweile sogar Tesla überholt.
Die Formel 1 war in dieser Saison bereits in Shanghai zu Gast. © IMAGO / ZUMA Press WireChina bleibt interessanter Formel-1-Markt
FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem machte im vergangenen Sommer in einer Medienrunde klar, dass man ein gutes Angebot eines möglichen chinesischen Teams wohl annehmen würde, „denn es geht darum, das Geschäft am Laufen zu halten“.
Domenicali bremste allerdings die Erwartungen, dass ein zwölftes Team in naher Zukunft genehmigt werden könnte.
„Wir werden nur ein Angebot von großer Tragweite prüfen, denn ich glaube, wir sind bereits an einem Punkt angelangt, an dem wir keinen Spielraum mehr haben; logistisch gesehen sind wir am Limit.“
Sollten die Chinesen allerdings ein gutes Angebot mit einem guten Plan auf den Tisch legen, wird es der FIA und der Formel 1 schwerfallen, nein zu sagen. China ist und bleibt einer der interessantesten Märkte auf der Welt.
Ein F1- und Motorsport-Experte wie Christian Horner wäre natürlich ein echter Coup, sollte BYD ernsthaft überlegen, in die Formel 1 einzusteigen. Mit seiner Expertise und seinen Kontakten besteht die Möglichkeit, ein kompetentes Team auf die Beine zu stellen.




































