In der neuen CHAMP1 NEWS-Ausgabe #763 vom Mittwoch, 20.05.2026, standen vier sehr unterschiedliche Themen im Mittelpunkt – von der Erinnerung an Niki Lauda über neue Fahrergerüchte bis hin zu einem ungewöhnlichen Protest rund um den Kanada-GP.
Sieben Jahre ohne Niki Lauda
Am heutigen 20. Mai jährt sich der Tod von Niki Lauda bereits zum siebten Mal – und trotzdem wirkt der dreimalige Weltmeister in der Formel 1 bis heute allgegenwärtig.
Die Königsklasse erinnert sich weiter an einen der prägendsten Charaktere ihrer Geschichte: an den Weltmeister, den Nürburgring-Überlebenden, den Mercedes-Macher und die unverwechselbare RTL-Stimme. Besonders die Rückkehr nach seinem Feuerunfall 1976 bleibt eines der außergewöhnlichsten Kapitel des Sports.
Auch Jahre nach seinem Tod ist Laudas Einfluss weiter sichtbar – sei es durch seine Rolle beim Aufbau der Mercedes-Dominanz, seine Bedeutung für Lewis Hamiltons Wechsel oder durch seinen Status als vielleicht wichtigster deutschsprachiger Formel-1-Botschafter der vergangenen Jahrzehnte.
In der Sendung blickten außerdem Kai Ebel, Heiko Wasser und Norbert Haug noch einmal auf ihre Erinnerungen an Lauda zurück.
©LAT Photo / Haas F1Ocon plötzlich unter Druck
Im Mittelpunkt steht dabei Esteban Ocon. Laut Berichten aus Brasilien soll Teamchef Ayao Komatsu intern zunehmend unzufrieden mit den Leistungen des Franzosen sein. Während Oliver Bearman bislang deutlich stärker punktet, konnte Ocon nur einmal Zähler holen.
Noch ist nichts entschieden – dennoch tauchen bereits erste mögliche Nachfolger auf. Genannt werden unter anderem Yuki Tsunoda, Ferrari-Junior Rafael Camara und Haas-Testfahrer Jack Doohan.
Damit könnte Haas früh zu einem der ersten Brennpunkte der diesjährigen Silly Season werden.
©IMAGO / ABACAPRESSHorner wieder frei – jetzt nehmen die Gerüchte Fahrt auf
Christian Horner kann ab sofort wieder offiziell mit Formel-1-Teams verhandeln.
Die sogenannte Gardening-Leave-Phase nach seinem Red-Bull-Aus ist ausgelaufen – und damit gewinnen die Spekulationen über ein Comeback des langjährigen Teamchefs neue Dynamik.
Zuletzt wurde Horner immer wieder mit Alpine und Aston Martin in Verbindung gebracht. Nun kommt offenbar auch der chinesische Autobauer BYD hinzu. Laut Berichten soll es bereits Gespräche über ein mögliches langfristiges Formel-1-Projekt gegeben haben.
Ob Horner am Ende als Teamchef, Investor oder Projektleiter zurückkehrt, bleibt offen. Klar ist aber: Das Thema Formel-1-Comeback ist plötzlich wieder hochaktuell.
Ungewöhnlicher Protest vor dem Kanada-GP
Für Aufsehen sorgt derzeit auch eine ungewöhnliche Geschichte rund um das kommende Formel-1-Wochenende in Montreal.
Mehrere Stripperinnen und Sexarbeiterinnen haben angekündigt, ausgerechnet während des Grand Prix in den Streik zu treten. Hintergrund sind Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen, sozialer Absicherung und faireren Einnahmemodellen.
Das Kanada-Wochenende gilt traditionell als die umsatzstärkste Zeit des Jahres für viele Clubs in Montreal. Genau deshalb wurde der Zeitpunkt des Protests bewusst gewählt.
Damit bekommt der Grand Prix schon vor dem ersten Training eine ungewöhnliche gesellschaftliche Begleitdebatte abseits der Strecke.




































