In der Formel 1 gab es in dieser Woche wieder einige Wechselgerüchte, die die Sommerpause spannend gestalten könnten.
Zudem wurden einige kritische Entscheidungen verkündet – auch, was den Rennkalender angeht.
Sehen wir Oscar Piastri und Max Verstappen bald in umgekehrten Farben? © Charniaux / XPB ImagesTauschen Verstappen und Piastri die Teams in der Formel 1?
Heißer und heißer werden die Gerüchte um Max Verstappen. Bei Red Bull soll es schon länger zwischen beiden Seiten kriseln und laut übereinstimmenden Medienberichten sollen die Gespräche mit McLaren in einem fortgeschrittenen Status sein.
Ein Verbleib des Niederländers beim österreichischen Rennstall wird immer unwahrscheinlicher. Deshalb sucht man auch jetzt schon nach einem Ersatz für Verstappen.
Vor allem Oscar Piastri sticht da sofort ins Auge. Zwar machte sein Manager Mark Webber klar, dass der Australier nicht an einen Abgang denke, doch sollte Verstappen kommen, wird er neben Lando Norris sitzen. Die Bullen sollen jedenfalls interessiert sein.
Oliver Bearman gilt als riesiges Talent. © Bearne / XPB ImagesHolt Red Bull Bearman?
Doch, es gibt noch andere Fahrer, an denen Red Bull interessiert sein soll. Insider David Croft von Sky Sports berichtete, dass der Rennstall genau auf die Situation des von Oliver Bearman schauen soll.
Bearman steht bei Ferrari unter Vertrag und fährt zurzeit bei Haas im grauen Mittelfeld herum. Ein Cockpit bei der Scuderia gilt als ausgeschlossen, weil Lewis Hamilton und Charles Leclerc auch 2027 als Fahrerduo bei Ferrari an den Start gehen werden.
Der junge Brite konnte in den vergangenen Rennen zwar keine Punkte sammeln, doch er war stets schneller als Teamkollege Esteban Ocon und holt derzeit viel aus dem schlechten Material heraus. Ein Wechsel zu Red Bull wäre also keinesfalls überraschend.
Pato O’Ward wird nicht mehr in der Formel 1 am Start sein. © Bearne / XPB ImagesO’Ward begräbt Formel-1-Traum
Ein anderer Motorsportler hat sich nun vollends für eine Karriere außerhalb der Formel 1 entschieden.
Indycar-Star Pato O’Ward, der für McLaren an den Start geht und zuletzt auch als Testfahrer in der Königsklasse des Motorsports ging, machte im Podcast Speed Street klar, dass er sich voll und ganz auf die Indy-Car-Serie konzentrieren will.
„Ich habe keine Lust, so ein Auto zu fahren, deshalb habe ich höflich darum gebeten, von all meinen Verpflichtungen in der Formel 1 entbunden zu werden.“
Auch die neue Formel-1-Ära ist wohl ein ausschlaggebender Punkt gewesen. In der Indy-Car-Serie muss ich O’Ward im kommenden Jahr beweisen. Vor allem die Verpflichtung von Legende Scott Dixon sorgte bei McLaren und der Motorsportwelt für ein Beben.
Günther Steiner gilt als Mann der klaren Aussagen. © Moy / XPB ImagesSteiner warnt Schumacher vor Indycar-Aus
Günther Steiner gilt bei vielen Fans, als der Mann, der die Formel-1-Karriere von Mick Schumacher zerstörte. Mittlerweile ist der Deutsche in der Indycar-Serie unterwegs und erlebt eine durchwachsene Saison.
„In eine andere Rennserie zu wechseln, ist für die Jungs immer schwierig. Wir alle denken, dass man alles fahren kann und schnell ist, wenn man mal in der Formel 1 war. Aber so läuft es nicht.“
Im nächsten Jahr müsse Schumacher allerdings liefern, ansonsten drohe die Gefahr, dass er auch in der Indycar-Serie scheitere. Kann Mick Schumacher am Ende bestehen?
Otro Capital wurde von Francois Provost zerlegt. © IMAGO / ABACAPRESSRenault-Boss schießt gegen Otro Capital
Renault-CEO Francois Provost liebt die Formel 1. Der Franzose will mit Alpine in den kommenden Jahren Schritt für Schritt an die Spitze, zeigte sich in einem Interview mit The Race allerdings vor allem mit einem Investor unzufrieden.
„Wir leiten das Team. Otro hat weder das Recht noch einen Mehrwert, uns bei der Führung zu unterstützen. Wir tragen also die volle Verantwortung. Wir erledigen die Arbeit. Die Partnerschaft mit Otro war nicht erfolgreich.“
Schon seit Monaten gibt es Gerüchte um die Anteile von Otro Capital. An den 24 Prozent sollen unter anderem Christian Horner und Mercedes interessiert gewesen sein. Renault will ziemlich genau draufschauen, wer am Ende die Anteile erhält.
Stefano Domenicali freut sich auf mehr Sprint-Wochenenden. © Rew / XPB ImagesMehr Sprintrennen in der Formel 1
Laut Sky Sports UK wird es im kommenden Jahr mehr Sprintrennen geben. Das umstrittene Format soll an neun oder 10 Rennwochenenden stattfinden. Wo genau, ist noch völlig unklar.
Nur eine Strecke steht in jedem Fall fest: Monza! Von 2027 bis mindestens 2029 soll dort ein Sprintwochenende stattfinden. Vor allem Formel-1-Boss Stefano Domenicali machte in der Vergangenheit immer wieder klar, wie sehr er die Sprints mag.
Einige kritische Entscheidungen wurden also auch in dieser Woche in der Formel 1 gefällt. Doch das große Beben war noch nicht dabei – doch es scheint so, als sei das nur die Ruhe vor dem Sturm.




































