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Wochenrückblick

Regeländerungen, Personalfragen und das große Geld: Die Woche der Formel 1 nach Montreal

In der Formel-1-Woche nach Montreal ging es um Regeländerungen, Personalfragen und natürlich auch um Geld. Unser Wochenrückblick.

©XPB Images / Gucci Racing / IMAGO / Italy Photo Press / Getty Images / Red Bull

Der Große Preis von Kanada ist erst eine Woche alt, schon schaut die Formel 1 auf das kommende Rennen in Monaco. Manche schauen sogar schon auf die Regeländerungen im nächsten Jahr.

@champ1_de

Silly Season eskaliert: Gucci-Einstieg offiziell & Cadillac vor Fahrer-Rauswurf?! 🚨 Das sind Chantal’s News der Woche! #formula1 #formel1 #f1tiktok #news #f1 #fia #f12026 #Alpine #Gucci #SillySeason #Bottas #Perez #Cadillac #Sulayem #Champ1 #Motorsport

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Cadillac muss mit heißen Personaldiskussionen klarkommen, Alpine feiert einen Millionen-Deal. Ben Sulayem hat einen großen Machtplan, während Ross Brawn den Formel-1-Kosmos verlässt. Der Wochenrückblick.

Max Verstappen droht immer noch mit einem Formel-1-Ausstieg © IMAGO / HochZwei

Heiße Diskussionen um das Reglement für 2027

Im kommenden Jahr soll das gerade erst eingeführte Formel-1-Reglement schon wieder angepasst werden. So jedenfalls der Plan von FIA, Formel 1 und den Teams. Der Verbrenneranteil der Hybridmotoren soll auf 60% angehoben werden.

Doch es gibt noch einige Probleme. Ferrari und Audi sollen zum Beispiel bezweifeln, dass eine so kurzfristige Änderung möglich sei, da es dafür sorgen könnte, dass das Auto größer verändert werden muss, als gedacht.

Daher soll es zwei Lösungsansätze geben. Zum einen könnten die Rennen verkürzt werden, damit keine größeren Tanks eingebaut werden müssen, weil der Treibstoffverbrauch durch die Regeländerung steigt. 1–2 Runden könnten pro Grand Prix gestrichen werden.

Eine andere Möglichkeit wäre die Erhöhung der Budgetobergrenze, damit das Chassis vernünftig umgebaut werden kann. Allerdings lehnen das Teams wie Haas, die nicht so viel Geld ausgeben wie Mercedes oder Red Bull, verständlicherweise ab.

Max Verstappen machte am Wochenende klar, dass er die Formel 1 ohne Anpassung verlassen könnte. Die nächsten Wochen werden spannend.

In Monaco werden die Regeln angepasst. © IMAGO / ZUMA Press Wire

FIA ändert Regeln der Formel 1 in Monaco

Während das Reglement im nächsten Jahr bisher nicht sicher feststeht, weiß man nun zumindest, wie es in Monaco aussehen wird. Denn es gibt zwei Änderungen, die es so in dieser Saison noch nicht gegeben hat.

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Regel-Hammer in Monaco! Das neue Reglement in der Formel 1 wird am kommenden Wochenende in Monaco angepasst. Es geht vor allem um die Sicherheit der Fahrer. Bringt das mehr Spannung? #f1 #f12026 #formel1 #formula1 #f1tiktok #f1content #f1contentcreators #f1racing #monacogp #f1racing #ferrarif1 #mercedesf1 #audif1 #bortoleto #alpinef1 #astonmartin #cadillac #mclarenf1 #redbullf1

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Auf der Strecke wird es keine Zone für den Straight Mode geben, der die Energieeffizienz und die Geschwindigkeit der Boliden durch das Aufklappen des Flügels erhöht.

Auch wird der Motor gedrosselt. Ab einem Tempo von 300 km/h soll es keine zusätzliche Batterieleistung mehr geben. Während des Überholmodus soll die Grenze bei 310 km/h liegen. Die FIA hätte sonst Sorge gehabt, dass die Fahrer mit zu viel Tempo zum Kurveneingang kommen.

Valtteri Bottas steht unter Druck. © IMAGO / Michael Potts

Letzte Bottas-Chance in der Formel 1 in Monaco?

Steht in Monaco ein Fahrer unter besonderer Beobachtung? Wie Sky Italia berichtete, soll es wohl schon Diskussionen um die Zukunft von Valtteri Bottas geben. Verbessert er sich nicht, könnte er schon bald sein Cockpit verlieren.

Champ1-Experte und Kommentatorenlegende Marc Surer machte in Race Control, der Champ1-Analyse zum Rennwochenende, klar, dass er davon nichts halten würde, da das Team andere Probleme habe.

Teamchef Graeme Lowdon machte klar, dass an diesen Gerüchten nichts dran ist.

„Ich werde ganz klar und sachlich darlegen, dass die Gerüchte vollkommen falsch sind. Keiner dieser Behauptungen entspricht auch nur im Geringsten der Wahrheit.“

Lowdon sei zufrieden mit Bottas und Perez, da es um mehr gehe, als nur die Rennergebnisse. Die beiden erfahreneren Fahrer sollen wohl auch viel für die Entwicklung des Autos tun. Noch scheint der Finne also fest im Sattel zu sitzen.

Alpine wird im nächsten Jahr mit einem anderen Design auf der Strecke unterwegs sein. © IMAGO / ZUMA Press Wire

Alpine verkündet glamourösen Deal mit Gucci

Genauso glamourös wie der Monaco-Grand-Prix ist die Luxusmarke Gucci. Nun steigt sie in die Formel 1 ein. Das italienische Unternehmen wird neuer Titelsponsor von Alpine und löst BWT ab.

Flavio Briatore zeigte sich bei der Vorstellung des Deals begeistert.

„Ich bin unglaublich stolz darauf, dass eine so renommierte Marke wie Gucci als Titelpartner des Alpine-Teams in die Formel 1 einsteigt. Darüber hinaus freue ich mich auf die Möglichkeiten, die die Partnerschaft mit Gucci mit sich bringt, und auf die großartigen Dinge, die wir gemeinsam auf globaler Ebene erreichen können.“

Der Deal soll laut Medienberichten über mehrere Jahre gehen und dem Team 50–60 Millionen Euro pro Jahr einbringen. Außerdem soll Alpine im kommenden Jahr im Gucci-Design auf den Strecken unterwegs sein.

Will Ben Sulayem noch mehr Macht haben? © IMAGO / PsnewZ

Will Ben Sulayem länger an der Macht bleiben?

FIA-Boss Mohammed Ben Sulayem sorgt nun mit einem umstrittenen Plan für Aufruhr. Laut einem Bericht von BBC Sport will er die Amtszeitbegrenzung für die FIA-Präsidentschaft kippen. Bisher liegt diese bei 12 Jahren. Danach bräuchte es zwingend einen Wechsel.

Während die FIA diese Pläne in einem offiziellen Statement verteidigt hat, gibt es aus den eigenen Reihen auch viel Kritik. Tim Mayer, der im vergangenen Jahr als möglicher Gegenkandidat von Ben Sulayem galt, hält die bisherige Regelung für wichtig.

„Amtszeitbegrenzungen sind kein bürokratisches Detail. Sie sind eine fundamentale Absicherung für eine gute Verbandsführung.“

Viel Druck auf dem Kessel bei der FIA. Mal schauen, ob die Stimmung beim Verband in den kommenden Monaten sogar explodiert.

Ross Brawn verlässt den Formel-1-Kosmos. © IMAGO / NurPhoto

„Superhirn“ Ross Brawn findet neue Motorsport-Heimat

Eine der bekanntesten Figuren der Formel 1 im 21. Jahrhundert wechselt nun in eine andere Motorsportserie. Die Moto‑GP wird ihre neue Heimat.

Denn wie das Paramac-Yamaha-Team bekanntgab, ist Ross Brawn nun Teil des Vorstands. Der 71-Jährige soll Teamchef Paolo Campinoti als strategischer Berater unterstützen.

Brawn sorgte als technischer Direktor von Ferrari, Teamchef von Brawn GP und Mercedes, sowie mit weiteren Tätigkeiten für viele Erfolge innerhalb der Königsklasse des Motorsports.

Von 2017 bis 2022 war er außerdem Sportdirektor der Formel 1. Doch nun hat das „Superhirn“ ein neues Abenteuer entdeckt.

Fred Vasseur hofft in Zukunft auf einen besseren Motor. © IMAGO / justpictures.ch

Das Warten auf die ADUO-Entscheidung der Formel 1

Eigentlich hätten wir heute schon gerne darüber berichtet, wie es mit der ADUO-Entscheidung aussieht, doch bisher ist diese noch nicht gefallen. Doch Ferrari darf sich auf jeden Fall Hoffnungen machen, den Motor weiterentwickeln zu dürfen.

Laut dem italienischen Formel-1-Journalisten Giuly Duchessa ist zwar noch nicht ganz klar, wie weit der Ferrari-Motor hinter dem Klassenprimus (Mercedes oder Red Bull) liegen soll, allerdings sei klar, dass der Hersteller auf jeden Fall profitieren wird.

Noch ist allerdings völlig unklar, wann es diesbezüglich eine Entscheidung geben wird. Auch Honda und Audi hoffen darauf, dass sie das ADUO näher an das Spitzenfeld bringt.

Das ist auch das Fazit dieser Woche: An vielen Stellen ist Warten angesagt. Und das wird sich auch in den kommenden Wochen und Monaten kaum verändern.

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David Heermann
David Heermann verbindet sportliche Leidenschaft mit journalistischem Anspruch. Bereits während seines Medienwissenschaftsstudiums stand für ihn fest, dass er seinen beruflichen Weg im Sportjournalismus gehen möchte. Die Formel 1 begleitet ihn seit seiner Kindheit – heute interessiert ihn jedoch weit mehr als das reine Renngeschehen. Strategische Entwicklungen, teaminterne Dynamiken und die Geschichten abseits der Strecke prägen seinen Blick auf die Königsklasse. Seit 2026 ist er Teil von CHAMP1. Für CHAMP1.NEWS verfasst er regelmäßig News-Artikel, Hintergrundberichte und Analysen. Darüber hinaus präsentiert er Formate auf den Social-Media-Kanälen der Plattform und ordnet in den Sendungen Qualifyings, Sprints und Rennen ein – mit Fokus auf die entscheidenden Szenen, strategischen Wendepunkte und sportlichen Entwicklungen. Sein Anspruch: komplexe Themen klar einordnen, Hintergründe verständlich aufbereiten und die wichtigsten Ereignisse aus der Welt der Formel 1 präzise und professionell vermitteln.
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