Auch fernab der Vorbereitung auf den Monaco Grand Prix ist in dieser Woche in der Formel 1 so einiges passiert.
Nachdem in den letzten Wochen eher Gerüchte im Mittelpunkt standen, wurden nun einige Deals erfolgreich durchgeführt, mit denen wohl die wenigsten schon jetzt gerechnet hätten. Unser Wochenrückblick.
Kai Ebel unterstützt das Sky-Team in Monaco. © IMAGO / DeFodi ImagesFormel 1 zurück bei RTL
Trotz der Übernahme von Sky hatte kaum jemand in dieser Woche damit gerechnet, dass der Große Preis von Monaco im Free-TV übertragen wird. Doch plötzlich änderte eine offizielle Meldung des Privatsenders alles.
Auf Sky, RTL und RTL Nitro sollte der Monaco-GP ursprünglich laufen. Durch den Finaleinzug von Alex Zverev bei den French Open fällt zumindest Nitro für Sonntag raus.
Doch bereits am Sonntag konnte man sehen, wie die Planung an den RTL-Wochenenden aussieht. Während bei der Vorberichterstattung die Sky-Crew jetzt von Kai Ebel unterstützt wird, kommentieren bei Sky und RTL zwei unterschiedliche Teams.
Sascha Roos verfolgt die Rennen zusammen mit Timo Glock oder Ralf Schumacher, das altbekannte Duo Heiko Wasser und Christian Danner ist bei RTL am Start. Diese Entscheidung hat wohl damit zu tun, dass es beim Privatsender einige Werbeunterbrechungen gibt.
Nach diesem Wochenende wird es allerdings eine längere RTL-Pause werden, bevor der Privatsender wohl zum Großen Preis von Belgien zurückkehrt.
Charles Leclerc bleibt Ferrari erhalten. © IMAGO / Jan HuebnerCharles Leclerc verlängert bei Ferrari
Auch eine Meldung, die in dieser Woche überraschte, war die Vertragsverlängerung von Charles Leclerc. Eigentlich war durch die Vertragskonstellationen gar keine Eile geboten, doch Ferrari soll den Monegassen bis mindestens 2030 an sich gebunden haben.
Damit hat Leclerc den längsten Vertrag aller Fahrer in der Formel 1. Er selbst gab zwar an, dass es noch andere interessierte Teams gegeben habe, allerdings ist es fraglich, ob eines der anderen Top-Teams wirklich ernsthaftes Interesse hinterlassen hat.
Die Liebe zwischen Leclerc und Ferrari kennt anscheinend keine Grenzen. In Zukunft wollen beide wohl den großen Traum verwirklichen und gemeinsam Weltmeister werden. Zurzeit sieht es allerdings mal wieder nicht ganz so gut aus.
Las Vegas wird bis mindestens 2037 Teil des Formel-1-Kalenders bleiben. © IMAGO / HochZweiFormel 1 und Las Vegas einigen sich auf Mega-Vertrag
Bei der Formel 1 und Las Vegas sieht es hingegen fantastisch aus. Der Vertrag zwischen der Rennstrecke und der Königsklasse des Motorsports lief bislang bis 2027, nun wird der Kontrakt um weitere 10 Jahre verlängert.
Stefano Domenicali zeigte sich in einem offiziellen Statement begeistert von der Verlängerung.
„Seit ihrem Debüt im Jahr 2023 hat sich die Veranstaltung als außergewöhnliches Highlight etabliert und sich rasch zu einem führenden Treffpunkt für großartigen Rennsport, Weltklasse-Unterhaltung, führende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, Prominente und Influencer entwickelt. Sie hat einen starken und nachhaltigen Einfluss auf die lokale Wirtschaft und die Gemeinde ausgeübt.“
Der Streckensponsor LVCVA zahlt der Formel 1 wohl 10 Millionen Euro im Jahr. Ein unglaublich lukrativer Deal für die Rennklasse. Fans können sich also noch lange auf das spektakuläre Las-Vegas-Rennen freuen.
Stefano Domenicali ist sich unsicher, ob die Rennnen im Nahen Osten sttafinden können. © IMAGO / Sports Press PhotoStehen weitere Rennen der Formel 1 auf der Kippe?
Nach Las Vegas sollen in dieser Saison Katar und Abu Dhabi die Saison beschließen. Doch, zurzeit weiß niemand, ob die Rennen stattfinden können. Denn durch den Nahost-Konflikt wäre es zurzeit unmöglich, Rennen in diesen Ländern stattfinden zu lassen.
Formel-1-Boss Stefano Domenicali machte klar, dass man noch nicht absehen kann, ob die Rennen stattfinden können. Man hätte aber Backup-Pläne, falls die Rennen ausfallen sollten. Die Türkei, die im nächsten Jahr zurückkehrt, gilt als mögliche Alternative.
Der Italiener machte klar, dass der Las-Vegas-GP auf jeden Fall nicht die Saison beschließen wird. Es bleibt also spannend, wann und wie eine Entscheidung bezüglich der beiden Nahost-Rennen ausfällt.
Eine Formel-1-Rückkehr von Christian Horner wird es vorerst nicht geben. © IMAGO / Andreas BeilHorner hat einen neuen Job
Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat einen neuen Job. Doch er hat nichts mit den Gerüchten der letzten Wochen und Monate zu tun. Der Brite wird Berater im Sportbereich für die Investmentfirma Oakley Capital.
Zu den Investments gehören bislang unter anderem der Golfausrüster Vice Golf und die Padel-Marke NOX. Ob der neue Job eine Rückkehr von Horner in die Formel 1 verhindert, ist bislang unklar.
Zuletzt gab es Gerüchte um Aston Martin, Anteile an Alpine und BYD, die in die Formel 1 drängen. Nun wird Horner allerdings erstmal fernab der Königsklasse des Motorsports arbeiten – außer Oakley Capital investiert plötzlich dort.
Ralf Schumacher kritisiert die Bild scharf. © IMAGO / ZUMA Press WireRalf Schumacher im Bild-Klinch
Und dann stand in dieser Woche natürlich noch die finale Folge der Sky-Doku „Ralf und Etienne: Wir sagen Ja“ an. Nach einem kurzen Krankenhausschock konnte die Hochzeit doch fröhlich und munter vonstattengehen.
Doch besonders im Hintergrund brodelt es. Denn die Bild sorgte mit der Veröffentlichung der angeblichen Gage für ordentlich Zündstoff. Laut einem Insider soll es Ralf und Etienne vor allem um die Publicity gegangen sein.
Schumacher meldete sich mit mehreren Aussagen zu Wort und ließ seinem Unmut freien Lauf.
„Nun folgt die nächste angeblich exklusive Geschichte mit vermeintlichen Vertragsdetails und Vergütungsvereinbarungen, die mit den tatsächlichen Gegebenheiten nichts zu tun haben. Wer wiederholt Behauptungen veröffentlicht und diese gleichzeitig als exklusive Insiderinformationen verkauft, muss sich die Frage gefallen lassen, wie ernst es ihm mit journalistischer Sorgfalt tatsächlich ist.“
Die Bild äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen, während der frisch gebackene Ehemann gut gelaunt Teil des Sky-Teams beim Großen Preis von Monaco ist.




































