Beim Indycar-Rennen in Washington, das ganz im Zeichen des 250. Jahrestags der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten stand, lieferte Mick Schumacher ein weiteres starkes Rennen ab.
Während der WM-Leader ein Rennen zum Vergessen erlebte, konnte ein Andretti-Pilot am Ende triumphieren.
Mick Schumacher überzeugte in Washington. © IMAGO / Anadolu AgencySchumacher mit zweitbestem Ergebnis der Saison
Der Deutsche, der nach einem schwachen Qualifying und mit einer Motorenstrafe im Schlepptau nur von Platz 24 ins Rennen ging, konnte vom Start weg immer wieder Positionen gutmachen. Er überzeugte mit einem fehlerfreien Rennen.
Am Ende verpasste er die Top 10 nur knapp. Doch auch mit Platz 11 konnte er gute 19 Punkte ins Ziel retten und kann in der Fahrerwertung weiter Boden gut machen.
Zwar liegt Schumacher immer noch „nur“ auf Rang 24, doch der Star von Letterman Lanigan Racing konnte in den vergangenen Wochen immer wieder überzeugen. Im Juli hatte der Schumi-Sohn in Nashville mit Platz 8 sein bisher bestes Ergebnis erzielt.
Ganz oben auf dem Podium stand am Ende Kyle Kirkwood, der sich gegen Christian Lundgaard und Will Power durchsetzte. Dominator Alex Palou erlebte aufgrund von zahlreichen Problemen ein Rennen zum Vergessen und belegte am Ende nur Rang 20. Der Titel wird ihm trotzdem kaum mehr zu nehmen sein.
Der Deutsche hat noch drei Chancen, um zu zeigen, was in ihm steckt. Am kommenden Wochenende geht es zweimal in Milwaukee zur Sache, am 6. September steht das Saisonfinale in Monterey an.
Donald Trump fuhr vor dem Rennen eine Runde auf der Strecke. © IMAGO / Anadolu AgencyGroßer Trump-Auftritt beim „Freedom 250“
Das „Freedom 250“ in Washington wurde indes auch zur großen Bühne für Präsident Donald Trump.
Nicht nur sah man ihn immer wieder mit Motorsport-Gesichtern wie Zak Brown am Rande der Rennstrecke, sondern auch in einer großen Runde mit einer gepanzerten Limousine vor Beginn des Rennens.
Auch schwenkte der Präsident die Grüne Flagge und sorgte mit dem kurzen Clip für ordentlich Meme-Potenzial auf X. Zahlreiche Fans machten sich über den Präsidenten lustig. Doch der Auftritt wurde aufgrund eines überragenden Rennens in der Hauptstadt der USA nur zu einer Randnotiz.






























