Beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort gab es viele diskussionswürdige Szenen.
Während George Russell Kimi Antonelli aufgrund der unterschiedlichen Strategien vorbeiließ, musste Lewis Hamilton warten, bis Charles Leclerc an die Box fuhr, und verlor wichtige Sekunden, die ihm wohl das Podium kosteten.
Lewis Hamilton war nach dem Rennen frustriert. © Moy / XPB ImagesHamilton nach Rennen angefressen
Der Rekordweltmeister zeigte sich in einer Medienrunde nach dem Rennen mehr als enttäuscht über die Nicht-Teamorder bei seinem Team.
„Ich bin hier, um zu gewinnen, und ich glaube fest daran, dass dieses Team gewinnen kann. Ob wir dieses Rennen nun gewinnen konnten oder nicht – um Meisterschaften zu gewinnen, muss man jeden Punkt mitnehmen. Die letzten paar Rennen waren schwierig, mit Strafen und so weiter. Heute habe ich hinter Charles einige Sekunden verloren, was meiner Meinung nach letztendlich wahrscheinlich den Ausschlag gegeben hätte.“
Sein Ziel wäre es, „Ferrari an die Spitze zu führen“. Dafür müsste man allerdings das Optimum herausholen. Bereits am Teamfunk beschwerte sich der Brite vermehrt über die Strategie und machte seinem Unmut Luft.
Doch geholfen haben die deutlichen Worte Hamilton am Ende nicht – er musste mit Platz vier leben und fällt in der WM hinter George Russell zurück.
Kimi Antonelli und George Russell sorgten mit einer Teamorder für Diskussionen. © Price / XPB ImagesWar die Mercedes-Strategie besser?
Der Rekordweltmeister verglich die Ferrari-Strategie sogar mit der Umsetzung bei Mercedes und machte seinem alten Team ein Kompliment.
„Es ist schwierig, wenn man nach vorne schaut und sieht, wie die beiden Mercedes-Fahrer die Anweisung erhalten. Die Sache ist erledigt, und sie setzen sie sofort um. Sie lassen Kimi vorbei und lassen ihn das Rennen weiterfahren. Ich hatte eine andere Strategie, das ist ein bisschen schwierig. Aber wir werden das hinter den Kulissen klären.“
Doch schnell machte Hamilton klar, dass er schnell nach vorn schauen wolle. Sein nächstes Ziel ist ein Top-Ergebnis in Monza.
„Wir müssen in Monza sofort voll durchstarten. Perfekte Umsetzung. Ich hoffe also, dass unser Tempo in Monza etwas besser ist. Ich hoffe, dass wir gut abschneiden können – als Ferrari-Fahrer nach Monza zu fahren und hoffentlich ganz vorne mitzukämpfen, wäre etwas ganz Besonderes.“
Monza wird immer ein spezieller Ort für Ferrari bleiben. Vielleicht kann die Magie dort zurückkehren. Eine gute Strategie wäre schon einmal ein Anfang, um mit Norris und den Mercedes-Piloten mithalten zu können.






























