Carlos Sainz fuhr vor einigen Jahren noch um Siege in der Formel 1 mit, als er neben Charles Leclerc im Ferrari saß.
Mittlerweile ist der Spanier bei einem anderen absoluten Traditionsteam angekommen. Doch die erfolgreichen Williams-Zeiten liegen schon eine halbe Ewigkeit zurück.
Haben Teams bald keine festen Fahrer mehr? © IMAGO / NurPhotoFormel-1-Fahrer bald ohne feste Teams?
Hat Sainz mittlerweile die Nase voll, mit seinem Team im Mittelfeld herumzufahren? Gegenüber dem spanischen Portal mundodeportivo preschte der Williams-Star nun mit einem irren Vorschlag hervor.
„Ich habe eine Idee für die Formel 1: zwei Rennen mit jedem Auto des Feldes während der Saison zu fahren. Dann ist der Fahrer Teil der Formel 1, nicht Teil eines Teams, er ist ein Kunde, den die Formel 1 einstellt, um die Autos zu fahren.“
Dem Spanier würde diese Idee gefallen, da alle Fahrer „exakt die gleiche Chance, die Weltmeisterschaft zu gewinnen“ hätten.
„Du würdest die Marken vollständig von den Fahrern entkoppeln. Und so hättest du eine echte Fahrermeisterschaft und eine echte Konstrukteursmeisterschaft.“
Bleibt nur die Frage, wie man handhaben will, dass verschiedene Teams auf verschiedenen Strecken gewisse Vorteile haben und sich Konstrukteure über die Saison weiterentwickeln?
© IMAGO / ZUMA Press WireSainz hat Problem mit Glückskomponente in der Formel 1
Der Spanier bezeichnete die Formel 1 zwar nicht als unfair, doch er machte klar, dass man „zur richtigen Zeit am richtigen Ort“ sein müsse. Es ginge zurzeit nur darum, „das Beste mit dem Auto zu tun, das man in der Saison hat“.
Für ihn müssten die Fahrer eigentlich nach ihren Autos bewertet werden und nicht „nach der Anzahl ihrer WM-Titel oder Siege“. Fahrer wie Fernando Alonso machten bereits in der Vergangenheit klar, dass sie ähnliche Ansichten wie der Williams-Star hätten.
Doch durch die aktuelle Faktenlage ist so eine Idee natürlich unmöglich umzusetzen. Denn, wer soll die Fahrer am Ende bezahlen, wie unterscheiden sich die Gehälter und warum sollten vor allem die Top-Teams ihren Fahrervorteil einfach so aufgeben?
Nach einem gebrauchten Barcelona-Wochenende muss Carlos Sainz jetzt erst einmal mit seinem Williams für bessere Ergebnisse sorgen. James Vowles machte zuletzt klar, dass er langfristig große Visionen hat.
In dieser Saison hat das Team allerdings große Probleme, eine konstante Pace auf die Strecke zu bringen. Der Spanier wird wohl auch nicht in allzu naher Zukunft in einem Ferrari oder Mercedes-Boliden sitzen.




































