Der Nahost-Konflikt lässt die Fragezeichen bezüglich des Formel-1-Kalenders weiter groß erscheinen. Noch immer ist nicht klar, was mit Katar und Abu Dhabi passieren wird.
Auch für das kommende Jahr ist noch völlig unklar, welche Rennen am Ende im Kalender stehen werden. Schon jetzt werden sich deshalb wohl bereits Gedanken gemacht.
Fährt die Formel 1 auch im kommenden Jahr in Barcelona? © Rew / XPB ImagesBarcelona und Imola stehen für Formel-1-Rennen bereit
Und laut übereinstimmenden Medienberichten stehen vor allem zwei Strecken in den Startlöchern: Barcelona und Imola. Eigentlich gehören die beiden GPs im kommenden Jahr nicht zum Kalender, doch das könnte sich durch mögliche Absagen von Bahrain und Saudi Arabien ändern.
Bei Barcelona wird es sogar noch interessanter. Dort soll wohl die viertägige Testphase vor der neuen Saison stattfinden, falls die Tests in Bahrain nicht möglich wären. Vor allem dieses Szenario gilt als sehr realistisch, falls sich die Lage im Nahen Osten nicht entspannen sollte.
Eine Delegation beider Strecken soll auch in Spa und Ungarn anwesend gewesen, sein, um mit der Formel 1 zu verhandeln. Ein weiteres Rennen, das im kommenden Jahr wieder stattfinden könnte, ist Malaysia, das schon in dieser Saison sein überraschendes Comeback feiert.
Imola könnte 2026 und 2027 in den Formel-1-Kalender zurückkehren. © Moy / XPB ImagesMögliche Termine für Ersatzrennen wohl bekannt
Auch mögliche Termine für die Ersatzrennen sollen bereits feststehen. Ein Rennen soll nach Japan stattfinden, das andere könnte einen freien Slot zwischen Kanada und Monaco bekommen. Eine Entscheidung ist allerdings natürlich noch nicht gefallen, da noch nicht einmal feststeht, wie es um die Rennen am Ende dieser Saison bestellt ist.
Stefano Domenicali machte klar, dass eine Entscheidung wohl im September fallen soll. Imola gilt dort als großer Favorit für ein mögliches Ersatz-Saisonfinale.
Vielleicht sind dann auch die möglichen Szenarien für die kommende Saison bereits durchgespielt. Eines ist klar: Die Ungewissheit bleibt weiterhin bestehen und die Diskussionen um das Kalenderchaos werden sich noch eine ganze Weile ziehen.
































