Zwei Wochenenden im Wechselbad der Gefühle. Nach dem Grand Prix in Monza fließen bei Franco Colapinto noch die Tränen. Nach Spanien war der junge Argentinier wie ausgewechselt und erlebte pure Freude.
Colapinto holt Platz 7 in Madrid | © XPB ImagesBesseres Wochenende als Gasly
Zum zweiten Mal in diesem Jahr hatte Franco Colapinto ein besseres Qualifying als sein Teamkollege. Er schaffte es ins Q3 und ging vom neunten Platz ins Rennen in Madrid. Zwei Plätze kam er nach vorne, überquerte die Ziellinie als Siebter. Damit holte er sechs Punkte für Alpine. Dieser siebte Platz war sein zweitbestes Ergebnis. In Miami landete er auch auf P7, nur in Kanada war er mit P6 besser. Nach dem tränenreichen Ende in Monza die Woche zuvor, kam Colapinto in Madrid nicht mehr aus dem Grinsen heraus.
„Was die Umsetzung angeht, war es wahrscheinlich mein bestes Rennwochenende in diesem Jahr: Ich habe im Qualifying das Maximum herausgeholt und heute getan, was nötig war“, sagte ein glücklicher Colapinto nach dem Rennen zu F1TV.
Während der In-Lap passierte ein schöner Moment. Ein Streckenposten freute sich über Colapintos gutes Rennen und stand am Rand der Strecke mit einer Flagge Argentiniens. Als Colapinto an ihm vorbeifuhr, hielt er an, sodass der Streckenposten ihm die Flagge reichen konnte. Später teilte der Alpine-Pilot auf Instagram ein Bild mit der Flagge über seinem Auto drapiert. Ein schöner Moment für ihn und für den Streckenposten.
Colapinto holt erneut Punkte
In beiden aufeinanderfolgenden Rennen konnte der Argentinier Punkte holen. „Wir werden als Team alles nachbesprechen, das Auto weiterentwickeln und an jedem Wochenende unsere Leistung maximieren“, versprach er zuversichtlich. Insgesamt konnte er in acht von 14 Rennen Punkte holen. Ultimativ war seine starke Leistung diese Saison ein Grund, dass Alpine den Vertrag um ein weiteres Jahr verlängerte.
Auch Colapinto ist stolz auf seine Leistung und auf die des Teams:
Ich finde, das Team hat eine fantastische Leistung gezeigt und ich habe heute und gestern mein Bestes gegeben, deshalb bin ich sehr stolz auf das Ergebnis. Ich freue mich sehr auf die Zukunft.
Insgesamt meinte er, er fühle sich wohl mit dem Auto und entwickle sich stetig weiter. Jedes Wochenende lerne er viel. „Es läuft gut. Ich denke, wir können das in Baku und im restlichen Jahr fortsetzen“, sagte er abschließend.































