Verstappen kritisiert Silverstone – McLaren bleibt beim Fahrerpoker gelassen
Mit Rückenwind aus Österreich reist Max Verstappen nach Silverstone. Doch statt Vorfreude überwiegt beim Weltmeister die Skepsis. Nach seinen Simulator-Eindrücken fühlt sich die traditionsreiche Strecke mit der neuen Fahrzeuggeneration völlig anders an. Vor allem das Energie-Management verändert aus seiner Sicht den Charakter des Kurses erheblich.
Parallel bleibt auch die Diskussion um seine Zukunft bestehen. Zwar betonen Lando Norris, Oscar Piastri und McLaren erneut, an ihrer aktuellen Fahrerbesetzung festhalten zu wollen. Dennoch sorgen die anhaltenden Spekulationen um Verstappen dafür, dass das Thema den Grand Prix von Großbritannien weiter begleitet.
©Aston MartinAlonso wartet auf Antworten – Honda soll nachlegen
Auch bei Aston Martin richten sich die Blicke auf die zweite Saisonhälfte. Fernando Alonso macht keinen Hehl daraus, dass ihn nicht nur die Performance seines Autos beschäftigt, sondern auch die grundsätzliche Entwicklung der Formel 1. Gerade auf klassischen Highspeed-Strecken wie Silverstone oder Spa sieht der Spanier die neue Fahrzeuggeneration kritisch.
Hoffnung setzt das Team auf die kommenden Entwicklungsschritte. Nach dem großen Chassis-Update soll Honda nach der Sommerpause mit einer überarbeiteten Antriebseinheit nachlegen. Erst danach dürfte sich zeigen, ob Aston Martin den Anschluss an das Mittelfeld wieder herstellen kann.
#image_titleCadillac erlebt den nächsten schweren Rückschlag
Nach dem Doppel-Aus in Österreich wächst der Druck auf Cadillac weiter. Sowohl Sergio Pérez als auch Valtteri Bottas schieden bereits in den ersten Rennrunden mit Bremsproblemen aus und sparten anschließend nicht mit Kritik.
Die technischen Defekte werfen erneut Fragen zur Zuverlässigkeit des neuen Formel-1-Projekts auf. Gerade weil beide Fahrer als erfahrene Entwicklungsstützen verpflichtet wurden, wiegt der erneute Rückschlag besonders schwer. Nun muss Cadillac schnell beweisen, dass Österreich ein Ausrutscher und nicht der neue Normalzustand war.
©XPB ImagesFormel 1 hält mehrere Kalender-Optionen offen
Auch abseits der Strecke bleibt die Saison 2026 in Bewegung. Nach den ausgefallenen Rennen im Nahen Osten arbeitet die Formel 1 weiter an verschiedenen Szenarien für den weiteren Kalender.
Portimão gilt zwar weiterhin als wichtigste Ersatzstrecke, gleichzeitig wächst aber die Hoffnung, dass Katar und Abu Dhabi wie geplant stattfinden können. Sogar eine Rückkehr Bahrains in den Kalender wird inzwischen wieder diskutiert. Eine endgültige Entscheidung soll spätestens bis zur Sommerpause fallen.




































