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„Wie eine Familie“: Leclerc dementiert Stimmungswechsel bei Ferrari

Charles Leclerc steckt bei Ferrari in einer sportlichen Krise. An einem Stimmungswechsel innerhalb des Teams glaubt er allerdings nicht.

© Bearne / XPB Images

Für Charles Leclerc läuft es bei Ferrari in diesem Jahr überhaupt nicht. Der Monegasse findet nach einem soliden Saisonstart seine Pace nicht mehr und macht zurzeit den schlechtesten Eindruck aller Topfahrer.

Die guten Leistungen von Lewis Hamilton machen den Job für Leclerc nicht leichter. Ist der Monegasse nun nicht mehr die Nummer eins?

Charles Leclerc will schnell wieder aus dem sportlichen Loch. © Moy / XPB Images

Hat Leclerc nur „Leistungsschwankungen“?

Charles Leclerc machte in einer Medienrunde klar, dass er nicht glaube, dass es einen wirklichen Stimmungswechsel bei Ferrari geben würde.

„Es kann zu Leistungsschwankungen kommen. Letztes Jahr ging es in die eine Richtung, dieses Jahr in die andere. Als Fahrer konzentriert man sich einfach auf sich selbst.“

Für den Monegassen war Ferrari schon immer „wie eine Familie“ gewesen. Deswegen glaubt er auch nicht, dass das Team ihn fallenlässt. Leclerc steckt sportlich in einer der größten Krisen, seit er 2019 zum Team gestoßen ist.

Auch die kürzliche Vertragsverlängerung gab nicht den entscheidenden Leistungsboost. Zurzeit ist er klar schwächer als sein Teamkollege Lewis Hamilton und muss Antworten liefern.

Lewis Hamilton sorgte für den einzigen Ferrari-Sieg in dieser Saison. © Charniaux / XPB Images

Freude über Hamiltons Leistungssteigerung

Gleichzeitig freut er sich darüber, dass sein Teamkollege mittlerweile so richtig bei Ferrari angekommen ist. So etwas würde dem Team immer helfen, so der Ferrari-Star.

Hamilton habe typische Probleme bei seinem ersten Jahr im Team gehabt. Laut Leclerc seien die nun aber kein Thema mehr. Jetzt geht es darum, das Auto gemeinsam an die Spitze zu bringen.

„Was die Abläufe angeht, verbessern wir uns und nehmen Änderungen vor, aber ich würde sagen, dass sich unser Ansatz im Vergleich zur Vergangenheit nicht geändert hat. Man schaut sich als Team immer seine Schwächen an und versucht, sie zu verbessern – und genau das tun wir.“

Diese Schwächen gilt es jetzt in den kommenden Wochen und Monaten immer kleiner werden zu lassen. Dann kann vielleicht auch Charles Leclerc in Zukunft wieder für Furore sorgen.

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David Heermann
David Heermann verbindet sportliche Leidenschaft mit journalistischem Anspruch. Bereits während seines Medienwissenschaftsstudiums stand für ihn fest, dass er seinen beruflichen Weg im Sportjournalismus gehen möchte. Die Formel 1 begleitet ihn seit seiner Kindheit – heute interessiert ihn jedoch weit mehr als das reine Renngeschehen. Strategische Entwicklungen, teaminterne Dynamiken und die Geschichten abseits der Strecke prägen seinen Blick auf die Königsklasse. Seit 2026 ist er Teil von CHAMP1. Für CHAMP1.NEWS verfasst er regelmäßig News-Artikel, Hintergrundberichte und Analysen. Darüber hinaus präsentiert er Formate auf den Social-Media-Kanälen der Plattform und ordnet in den Sendungen Qualifyings, Sprints und Rennen ein – mit Fokus auf die entscheidenden Szenen, strategischen Wendepunkte und sportlichen Entwicklungen. Sein Anspruch: komplexe Themen klar einordnen, Hintergründe verständlich aufbereiten und die wichtigsten Ereignisse aus der Welt der Formel 1 präzise und professionell vermitteln.
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