Nach dem Wochenende in Spa lautete bei vielen Teams und Fahrern die Devise „Hoffnung“.
Egal ob Aston Martin, Mick Schumacher oder die Formel 1 selbst: Alle haben in den nächsten Wochen und Monaten Wünsche und Ziele, doch oft kann man gerade nur hoffen, diese zu erreichen. Der Wochenrückblick.
Adrian Newey will Aston Martin wieder nach oben führen. © Moy / XPB ImagesHoffnung auf Neustart bei Aston Martin
Bei Aston Martin sollen die Uhren wieder auf 0 gestellt werden. Für Ungarn hat Adrian Newey ein rundumerneuertes Chassis entworfen, nach der Sommerpause soll auch der neue Honda-Motor endlich an den Start gehen.
Die ersten Entwicklungen konnte man bereits in Ungarn erleben. Es scheint beim Pannenteam der letzten Monate in die richtige Richtung zu gehen. Die Hoffnung auf die große Punktejagd nach dem Motoren-Update besteht also.
Bei Aston Martin scheint es also endlich bergauf zu gehen. Vor allem Altmeister Fernando Alonso wird das freuen. Er wies die Alpine-Gerüchte von sich und will sich voll und ganz auf den Weg des Teams fokussieren – wenn das Formel-1-Reglement ihm keinen Strich durch die Rechnung macht.
Malaysia kehrt in den Rennkalender zurück. © Photo4 / XPB ImagesMalaysia kehrt zurück – Fragezeichen bei Katar und Abu Dhabi bleiben
Die Formel 1 selbst hofft indessen, in diesem Jahr noch so viele Rennen wie möglich fahren zu können. Nun gibt es den nächsten Kalenderhammer, der eine beliebte Strecke zurückbringt. Der Bahrain‑GP wird nämlich in diesem Jahr in Malaysia stattfinden.
Bis 2017 gehörte das Rennen zum Kalender und war bei Fans und Fahrern beliebt. Nun kehrt der Grand Prix am 4. Oktober zurück. Vor allem der Name des Ersatzrennens ist kurios. Da sich Bahrain die Rechte am Sepang International Circuit gesichert haben soll, wird das Rennen den Namen „Formula 1 Gulf Air Bahrain Grand Prix in Malaysia“ tragen.
Wie es mit Katar und Abu Dhabi weitergeht, ist derzeit übrigens noch völlig unklar. Laut übereinstimmenden Medienberichten stünde Imola für das Saisonfinale bereit, sollte sich der Nahost-Konflikt nicht beruhigen. Eine Entscheidung soll bis Mitte September fallen.
Peter Bayer kann mit den Racing Bulls zufrieden sein. © Bearne / XPB ImagesPeter Bayer greift P5 an
Der CEO der Racing Bulls, Peter Bayer, war in einem offiziellen Interview bei Champ1 zu Gast und gab unter anderem Einblicke in die Arbeit des Teams, den Rennkalender und die Reglements-Thematik.
Der Österreicher machte vor allem klar, dass man in dieser Saison unbedingt das beste Mittelfeldteam werden will. Mit den Punkten von Arvid Lindblad und Liam Lawson in Ungarn haben sie bislang das Ziel erreicht und gehen als Fünfter in die Sommerpause.
Wie die Fahrerpaarung in der kommenden Saison aussieht, ist noch unklar. Doch Peter Bayer machte klar, dass Liam Lawson mit seinen derzeitigen Leistungen auf einem guten Weg ist, seinen Platz zu sichern. Doch von hinten drängt vor allem Nikola Tsolov, der in der Formel 2 für Furore sorgt. Beim Schwesterteam von Red Bull stehen spannende Wochen und Monate bevor.
Nico Hülkenberg holte in Ungarn seine ersten Punkte. © Rew / XPB ImagesGlock verliert Geduld mit Audi
Timo Glock war am vergangenen Wochenende als Experte für Sky im Einsatz und gab auch im Nachhinein zu vielen Themen seinen Senf dazu. Vor allem Audi kritisierte er dafür, dass Nico Hülkenberg kein Auto gestellt bekommt, das ihm Punkte bringt.
Trotz des Kükenbonus war der Deutsche sauer auf den neuen Rennstall und war kurz davor, die Geduld zu verlieren. Anscheinend haben die Worte etwas bewirkt.
Denn Hülkenberg fuhr mit einem guten Auto und einer tollen Leistung P9 in Ungarn ein und holte damit seine ersten beiden Punkte in der Saison. Das Team überholte Williams und kann nun mit einer deutlich breiteren Brust in die Sommerpause gehen.
Die Zukunft von Mick Schumacher ist noch immer unsicher. © IMAGO / Andreas BeilSchumacher hofft auf Indy-Car-Zukunft
Für Mick Schumacher waren die letzten Wochen in der Indycar-Serie nicht einfach. Sein Cockpit wird für die nächste Saison verkauft und mit seinen bisherigen Ergebnissen konnte er nicht die besten Argumente für eine Weiterbeschäftigung sammeln.
Doch in Nashville konnte Schumacher seinen ersten Top-10-Platz feiern. Beim Rennen, das auf Montag verschoben wurde, machte der Deutsche keinen Fehler und konnte am Ende einen überzeugenden achten Platz einfahren und war der mit Abstand beste Pilot seines Teams.
Auch soll Schumacher wohl Investoren in der Hinterhand haben, die ihm ein Cockpit in Zukunft finanzieren würden. Einige kleinere Teams sollen Interesse am Schumi-Sohn haben. Es bleibt spannend um die Zukunft von Mick Schumacher.































