Max Verstappen ist bekannt für seine rigorosen Zweikämpfe. In den seltensten Fällen ist er derjenige, der zurückzieht. Wenn Verstappen kämpft, dann kämpft er vor allem eins: Hart. Und genau damit bereitete er der FIA schon oft Kopfschmerzen, verriet jetzt ein Rennsteward.
Verstappen im Kampf mit Hamilton in Ungarn | © Charniaux / XPB ImagesKopfzerbrechen bei der FIA wegen Verstappen
Im Podcast Direct Racing verriet FIA-Steward und ehemaliger Formel 1 Pilot Vitantonio Liuzzi, wieso er glaubt, dass niemand so gut das Reglement verstehe wie Max Verstappen. Darüberhinaus bewegt sich der vierfache Weltmeister in seinen Zweikämpfen immer genau an der Grenze des Erlaubten. „Max macht die Dinge für uns Rennkommissare schwer. Er schafft es immer, sich mit seiner Positionierung genau an der Grenze des Reglements zu bewegen“, meinte der italienische Steward.
Deshalb würde es genau diese Positionierung so schwer machen viele Vorfälle mit dem Niederländer zu bewerten. „Bei vielen anderen Zwischenfällen ist die Lage viel klarer und einfacher zu beurteilen“, erklärte Liuzzi.
Das beste Regelverständnis
Vitantonio Liuzzi ist sich sicher: Keiner kennt die Regeln so gut wie Max Verstappen. Genau deswegen würde er auch den anderen Fahrern empfehlen, Verstappens Fahrweise genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn von ihm könnten alle noch etwas lernen.
Laut Liuzzi der beste Regelkenner: Max Verstappen | © Rew / XPB ImagesEr ist eine Kriegsmaschine. Selbst wenn er überholt oder überholt wird, denkt er ständig darüber nach, wie er sein Auto positionieren muss, um innerhalb der Regeln zu bleiben, oder zumindest nicht im Unrecht zu sein
Damit möchte Liuzzi eine der größten Stärken des vierfachen Weltmeisters beschreiben. Durch sein außergewöhnliches Verständnis der Regeln und ihrer Grenzen, in Kombination mit dem fahrerischen Talent, mache er regelmäßig der FIA und den Rennkommisaren das Leben schwer.
Aktuell ist der Niederländer in der WM-Wertung mit 109 Punkten auf dem sechsten Platz. Nach der Sommerpause wird er ein letztes Mal sein Heimrennen in Zandvoort bestreiten, bevor die Strecke vom Rennkalender verschwindet.

































