Für Fernando Alonso läuft es in dieser Saison bisher nicht. Auch wenn der Spanier vor einigen Wochen Vater geworden ist – so wirklich glücklich wirkte er vor allem am vergangenen Wochenende in Kanada nicht.
Das hing damit zusammen, dass Aston Martin eigentlich einen Schritt nach vorn machen wollte. Doch das Team fuhr dem Feld mal wieder hinterher.
Fernando Alonso bleibt trotz der Situation bei Aston Martin entspannt. © IMAGO / BSR AgencyGute Starts bringen Alonso keinen Erfolg
Vor allem die fehlende Pace macht Alonso und Co. weiterhin zu schaffen. Das machte er auch gegenüber planetf1 klar.
„Manchmal haben wir einen guten Start, sind dann aber völlig aus der Position geraten und fallen langsam zurück. Wir verlieren in jeder Runde einen Platz und landen schließlich ganz hinten auf unserer natürlichen Position.“
Der Spanier gab allerdings auch an, dass er weiterhin entspannt sei. Und das ist verständlich. Denn immerhin hat es das Team geschafft, ein Auto, das es zum Saisonstart nicht mal ins Ziel geschafft hat, zumindest zuverlässiger auf die Strecke zu bringen.
Auch im Qualifying ist der Abstand nicht mehr ganz so groß, wenngleich ein Überstehen von Q1 noch ein Stück weit weg ist. Kann Aston Martin vielleicht schon in den nächsten Wochen wichtige Fortschritte machen?
Kann Aston Martin in Monaco einen Schritt nach vorne machen? © IMAGO / ZUMA Press WireHoffnung für Monaco – (noch) keine Trendwende in Sicht
Für das nächste Rennen in Monaco hofft Alonso zumindest auf „viele kleine Dinge“, die bis dahin passieren werden und das Auto weiterbringen. Doch gleichzeitig machte er deutlich, dass er in den nächsten Rennen keine Wunderdinge erwartet.
„Das grundlegende Problem und die drei Sekunden Rückstand müssen jedoch durch die Motorleistung und das Aerodynamikpaket ausgeglichen werden, und das wird erst in der zweiten Jahreshälfte der Fall sein.“
Bis zur Sommerpause könnten es also weiterhin lange Rennen für den Spanier und seinen Teamkollegen Lance Stroll werden. Vor allem das ADUO könnte in den kommenden Monaten für einen größeren Sprung nach vorn sorgen. Es gilt als sicher, dass Honda den eigenen Motor weiterentwickeln darf, zu groß ist der Abstand zu Mercedes, Red Bull und Co.
Melissa Jimenez und Fernando Alonso bekamen im März ein Baby. © IMAGO / NurPhotoBoykottiert Alonso DAZN wegen Namens-Leak?
Auch außerhalb der Rennstrecke sorgte Alonso dieser Tage für Schlagzeilen. Denn der Spanier will nicht mehr mit DAZN sprechen, bis seine Freundin Melissa Jiménez wieder zurück ist.
Das soll Gerüchten zufolge auch mit dem ersten gemeinsamen Kind der beiden zusammenhängen. Denn DAZN soll laut Medienberichten wohl einen falschen Namen in Umlauf gebracht haben.
Alonso selbst postete eine Instagram-Story, um zu verkünden, dass sein Sohn Leonard Alonso Jiminez heißt. Generell soll der Spanier mit der Berichterstattung nicht zufrieden sein.
Laut ihm soll der Sport-Streamingdienst immer wieder sehr undifferenziert und hart über die Situation bei Aston Martin berichtet haben. Offiziell ist allerdings nur, dass Alonso mit DAZN erst einmal nichts mehr zu tun haben will. Ob eine der verbreiteten Versionen stimmt, ist bislang noch unklar.




































