Aktuell gehört Aston Martin zu den schlechtesten Teams auf dem Grid. Ein Fakt, der jedem im Team durchaus bewusst ist. Doch trotzdem breitet sich im Internet eine Hasswelle gegen das Team aus Silverstone aus, in der Fans ihrem Frust Luft machen. Der zweifache Weltmeister Fernando Alonso reagierte kürzlich auf den Hass mit klaren Worten und positioniert sich deutlich hinter seinem Team.
Alonsos Alpinewechel-Gerüchte entfachten noch mehr Zorn
Momentan kursieren Gerüchte – unter anderem auch angeheizt vom Spanier selbst – er könne seine Zukunft auch bei Alpine sehen. Alonso sieht dem jedoch gelassen entgegen: „Es gibt immer Gerüchte.“
Fernando Alonso sammelte Aston Martins einzigen Punkt diese Saison mit seinem besten Rennergebnis in Monaco – Platz 10. Der AMR26 läuft einfach nicht und Teamchef und Entwicklungsgenie Adrian Newey arbeitet an mehreren kleinen Upgrades, um das hinterherhinkende Auto stetig zu verbessern.
Die Verbindung von Alonso zu Alpine ist gar nicht so unrealistisch. Im Vorgängerteam Renault gewann er 2005 und 2006 die Weltmeisterschaft. Außerdem wird das Team von Flavio Briatore, der zusätzlich Alonsos Manager ist, geleitet.
Alonso verteidigt Aston Martin
Der Spanier fand vor dem Rennwochenende in Österreich klare Worte für die aktuelle Situation des Teams:
Wir werden sehr schlecht von der Außenwelt behandelt, aber das ist normal. Wir performen unterdurchschnittlich, wir stecken in einem Tief, und kurz vor der Sommerpause gibt es immer Gerüchte. Es gibt Gerüchte bei den Top-Teams und bei uns, weil wir schlechte Leistungen erbringen.
Trotzdem machte er seine Bindung zum Team deutlich und steht klar hinter den Entwicklungen. „Mein Einsatz bei Aston Martin geht über meine Fahrzeit hinaus und ich glaube an dieses Projekt. Wir haben die richtigen Leute. Mit Adrian Newey haben wir offensichtlich das Beste vom Besten. Wir haben Honda“, unterstrich Alonso, „Ja, wir sind schlecht gestartet, das wissen wir, aber wir versuchen es so schnell wie möglich zu verbessern.“
Wir sind ein leichtes Ziel, weil wir ganz hinten stehen, und es gibt all diese sozialen Medien und all diese Dinge und Witze, die man sich selbst antun kann. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei schon um einen Missbrauch in den sozialen Medien.
Alonso erreichte seine beste Platzierung in Monaco | © Dunbar / XPB ImagesFernando Alonso betonte, dass das Team um seine schlechte Performance wisse und alle Mitarbeiter von Montag bis Sonntag acht Stunden am Tag daran arbeite, die Probleme zu beheben.
Abschließend machte er klar: „Die Probleme werden behoben. Es ist eine Frage der Zeit. Ich glaube an das Projekt. Ich vertraue meinem Team, und wir stecken alle gemeinsam da drin.“




































