Lando Norris siegte am Wochenende beim letzten Grand Prix in den Niederlanden. Damit holte der Brite den dritten Sieg in Folge in Zandvoort für McLaren. 2024 gewann zunächst Norris, im Jahr darauf Piastri und nun wieder Norris. Teamchef Andrea Stella möchte trotzdem nicht zu euphorisch in die Zukunft blicken.
Norris gewann das letzte Rennen in Zandvoort | © McLaren F1 TeamStella will den Sieg erstmal genießen
Für Andrea Stella war der Sieg von Norris eine Bestätigung der guten Form des McLaren. Im Sinne der Entwicklung scheint es in die richtige Richtung zu gehen. „Es ist vielversprechend für die Zukunft, aber vor allem werde ich im Hier und Jetzt bleiben und diesen Sieg genießen, der die Fortschritte bestätigt, die wir in Ungarn erzielt haben“, sagte Stella F1TV nach dem Rennen.
Trotz des Sieges meinte der Italiener, dass es nicht das stärkste Rennen des Teams gewesen war. Gerade Ferrari hatte er das Gefühl, dass diese eine bessere Pace gehabt haben. Auch Mercedes war stark. „Wir mussten das Tempo verbessern, wir mussten das Auto verbessern und wir mussten das Fahren verbessern“, erklärte der Teamchef.
Insbesondere für Lando ist es ein verdienter Sieg – ein Sieg, der Mut für die Zukunft macht.
Lando Norris holte in Zandvoort seinen zweiten Sieg in Folge | © Sam Bagnall/Sutton ImagesDie Zuversicht bei McLaren ist hoch
Zwei Siege in Folge konnte McLaren mit Lando Norris diese Saison holen. Ein Beweis, dass sich die harte Arbeit an den Upgrades ausgezahlt hat. Aber dennoch steht noch mehr Arbeit an. Das weiß auch der Italiener: „Wenn wir uns jedoch das nächste Rennen ansehen – Monza –, dann sind die Anforderungen an die Fahrzeugleistung völlig anders.“
„Ungarn und Zandvoort liegen deutlich näher beieinander – es geht um maximalen Abtrieb und darum, dass eher die Kurvengeschwindigkeit als die Geschwindigkeit auf den Geraden entscheidend ist“, erklärte Stella, „Daher wäre ich etwas vorsichtig mit der Annahme, dass sich all das auch auf Monza übertragen lässt.“
Aber wir werden definitiv mit etwas Rückenwind in das nächste Rennen gehen und versuchen, unser Bestes zu geben.
Nach dem ernüchternden Start in die diesjährige Saison, hat McLaren deutlich aufgeholt. Einst konnte man Rennen nicht einmal starten, nun kämpft man mit um Siege. „Es ist gut, dass McLaren zu den Autos gehört, die um den Sieg kämpfen können“, freute sich der Teamchef.
„Ich möchte dem Team und den Fahrern danken und sie loben, denn nach dem Sprint haben wir einige Anpassungen am Auto vorgenommen und auch den Fahrstil leicht modifiziert – insbesondere im Hinblick auf die Reifennutzung im Rennen –, und das hat sich ausgezahlt“, lobte Stella die Arbeit seines Teams und seinen Fahrern.
Unter diesem Gesichtspunkt ist es ein verdienter Sieg, der der Arbeit zu verdanken ist, mit der wir uns gegenüber dem Sprint verbessert haben.
Für Monza möchte das Team definitiv das Momentum der zwei Siege in Folge mitnehmen, aber übermütig werden möchte man nicht. Schließlich ist die Saison noch lang und der Weg den Konstrukteurstitel zu verteidigen lang.






























