Mick Schumacher wechselt in der Indycar-Serie nach einer Saison mit Aufs und Abs das Team. Der Deutsche bekommt eine Chance bei Meyer Shank Racing.
In der kommenden Saison ist die Schonfrist allerdings vorbei. Das machte auch sein neuer Teamchef deutlich.
Michael Shank erwartet gute Ergebnisse von Mick Schumacher. © IMAGO / Panoramic by PsnewZShank mit hohen Erwartungen
Gegenüber Motorsport-Total.com gab Michael Shank eine klare Marschroute und Zielsetzung für den Deutschen an.
Ich erwarte, dass er um die Top 10 kämpft. Punkt
Mit diesen Worten will Meyer allerdings nicht den Druck auf Schumacher erhöhen, sondern verdeutlichen, wie viel Potenzial er in ihm sieht. Auch wenn die Debütsaison nicht immer wie geplant verlief, macht sich der Teamchef keine Sorgen.
Wenn man sich die ersten Jahre von vielen der heutigen Top-5- oder Top-10-Fahrer anschaut, war deren Debütsaison nicht gut. Das ist einfach ein Ritual, durch das man durch muss. Es ist eine extrem schwierige Serie. Er hat das durchgemacht und eine harte Zeit hinter sich, aber er hatte auch seine Glanzmomente.
Und diese Glanzmomente lieferte der Schumi-Sohn vor allem auf den Ovalkursen, die er zum ersten Mal meistern musste, und das oft nahezu fehlerfrei hinbekam. Beim legendären Indy 500 kam Schumacher als einziger Rookie ins Ziel und schrieb deutsche Motorsportgeschichte.
Mick Schumacher konnte sein Potenzial im letzten Jahr einige Male andeuten. © IMAGO / NurPhotoLob für Schumacher
Meyer freut sich über die Verpflichtung des Deutschen und bezeichnete ihn als „genau unseren Schlag von Fahrer“. Der US-Amerikaner sehe die Qualitäten von Schumacher auch, wenn er sich in einem Bereich bewege, „in dem die Leute sich nicht ganz sicher über ihn sind.“
Das Rookie-Jahr liegt hinter ihm. Ab jetzt muss er in die Top 10 fahren. Das ist unser Ziel – und wenn wir richtig gut sind, hoffentlich noch ein Stück weiter vorne. Wir erwarten im nächsten Jahr einen großen Schritt von ihm.
Keine Rolle spielt für ihn der Name. Auch wenn er seinen Vater Michael Schumacher als „großartigen Fahrer“ beschrieb, will er seinen neuen Piloten nicht auf die eigenen Wurzeln reduzieren. Ein großes Ziel gab Meyer am Ende sogar noch an. Er will mit seinem Team den nächsten Triumph beim Indy 500 feiern.
Wir wollen unser drittes Indy 500 gewinnen, und er hat das Zeug dazu. Es wird gute und schlechte Zeiten geben, aber ich habe Mick Schumacher verpflichtet – nicht Michael.
Mick Schumacher hat in der nächsten Saison ein wenig Druck, aber auch eine große Chance. Er kann sich einen Namen in der Indycar-Serie machen. Mit seinem neuen Team sind auf jeden Fall Top-Ergebnisse im Bereich des Möglichen. Jetzt muss er selbst abliefern.































