Diese Woche findet zum letzten Mal der Große Preis in Zandvoort statt. Max Verstappen trauert seinem Heimrennen jedoch nicht hinterher.
Im letzten Jahr gab es Platz 2 für Verstappen | © Charniaux / XPB ImagesZandvoort verschwindet nicht plötzlich
Gerade für viele niederländische Fans war es ein Schock, dass der Zandvoort Grand Prix vom Kalender gestrichen wird. Zum letzten Mal findet das Rennen diese Woche statt. Damit wird es auch das letzte Heimrennen für den vierfachen Weltmeister Max Verstappen sein. Er sieht das jedoch weitaus gelassener als die Formel 1 Fans. Gegenüber des niederländischen Formule1 Magazine erklärte er auch wieso.
Es ist zwar das letzte Formel-1-Rennen in Zandvoort, aber die Strecke wird ja bleiben, und andere Serien werden dort weiterhin Rennen austragen.
„Es können auch noch Testtage organisiert werden, deshalb fühlt es sich für mich nicht wie ein Abschied an“, führte Verstappen weiter aus.
Wehmütig wurde er allerdings bei dem Gedanken an die letzte „Orange Party“. Aber er glaubt, dass diese Party zurückkehren wird. „Klar, die große orange Party wird damit wohl ein Ende finden, aber vielleicht können wir diese mit einem Demo-Tag wieder aufleben lassen, so wie wir das auch schon in der Vergangenheit gemacht haben“, meinte er selbstsicher.
Die Orange Army ist in Zandvoort immer besonders groß vertreten | © Miltenburg / XPB ImagesDer Grund für das Streichen vom Rennkalender ist einfach: Die hohen finanziellen Kosten. Der Streckenbetreiber wollten langfristig hohe Finanzrisiken vermeiden und verlängerten deswegen nicht den Vertrag mit der Formel 1. Im Durchschnitt belaufen sich die Instandhaltungskosten einer Formel 1 Strecke nämlich auf rund 15 bis 18 Millionen Euro pro Jahr. Diese Kosten übernimmt in Zandvoort der Streckenbetreiber selbst. Insgesamt sollen sich die jährlichen Kosten der Formel 1 Grand Prix Austragung auf rund 70 Millionen Euro belaufen.
„Es ist super, dass der Grand Prix der Niederlande stattgefunden hat und vor allem auch, dass es immer so gut lief. Aber ich verstehe die Beweggründe, die hinter der Entscheidung stehen, nicht mehr weiterzumachen“, zeigte sich Verstappen verständnisvoll. „Es ist wichtig für die Verantwortlichen zu wissen, wann genug ist und den richtigen Augenblick für den Ausstieg zu finden.“
Wir hatten ein paar wirklich großartige Jahre und es ist gut so, wie es ist.
Verstappen bringt besonderen Helm mit zum Heimrennen
Ein letztes Heimrennen verdient einen besonderen Helm. Auf Social Media zeigte der Niederländer letzten Freitag stolz seine Helmgestaltung. Mit der Caption „Für mein letztes Heimrennen. Dankeschön Zandvoort.“ löste er bei den Fans allerdings Furore aus.
Gerade unter seinem Posting auf X.com liest man viele Kommentare, die daraus ein Beenden seiner Karriere interpretieren wollen. Manche wollen ihm sogar einen Übersetzungsfehler bzw. eine Sprachbarriere unterstellen.
Sonderlackierung für Zandvoort: Eine Homage ans letzte Heimrennen | © Red Bull Racing / Red Bull Content PoolDabei ist Verstappens Beitrag absolut unschuldig. Er wollte bloß seinen Helm zeigen. Und er hat mit der Caption völlig recht: Es ist sein letztes Heimrennen. Schließlich findet der Grand Prix in Zandvoort am Wochenende zum letzten Mal statt.
Viele machen sich über die erzwungene Panikmache lustig. Denn sie wissen: Es ist alles ganz harmlos. Hier wird kein Karriereende durch die Blume mitgeteilt.

































