Aston Martin erlebte in Zandvoort wohl das beste Formel-1-Wochenende in dieser Saison. Fernando Alonso schaffte es mit einem fehlerfreien Rennen und einer waghalsigen Strategie auf den neunten Platz.
Kehrt Aston Martin zu Mercedes-Motoren zurück? © IMAGO / NurPhotoRolle rückwärts beim Motor?
Doch der Honda-Motor macht weiter Probleme. Das machten alle Verantwortlichen nach dem Wochenende in den Niederlanden klar.
Nun könnte der Motorenhersteller noch mehr unter Druck geraten. Zumindest, wenn man den Enthüllungen des Formel-1-Journalisten Jorge Peiro glauben mag.
Denn scheinbar scheint ein gewisser Toto Wolff nicht nur in Zandvoort, sondern auch in Barcelona bei Aston Martin zu Gast gewesen sein. Und um einen Zufall soll es sich dabei nicht handeln. Denn, wenn die Honda-Probleme im nächsten Jahr so weitergehen, könnte Aston Martin 2028 zu Mercedes-Motoren zurückkehren.
Bis zum Ende der letzten Saison war das Team Mercedes-Kunde und feierte vor allem 2020 eine starke Saison (4. in der Konstrukteurswertung), als man noch unter dem Namen Racing Point in der Königsklasse des Motorsports an den Start ging.
Die Gespräche zwischen Mercedes und Aston Martin könnten aber auch als Druckmittel angesehen werden, damit Honda alles dafür tut, dass sich die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen.
Shintaro Orihara will den Honda-Motor signifikant verbessern. © IMAGO / NurPhotoHonda gibt Personalfehler zu
Auf jeden Fall scheint einer der Schwerpunkte, die zu einer Verbesserung führen sollen, gefunden zu sein. In einem Interview mit dem „Motorsport Network“ gab Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara zu, welche Entscheidung zu Problemen geführt habe.
„Wahrscheinlich war unser allgemeiner Entwicklungsstand bei den Mitarbeitern am Ende des vergangenen Jahres noch nicht ausreichend für die Formel 1. Im vergangenen Jahr kamen viele Mitarbeiter aus Straßenfahrzeugprojekten hinzu.“
Mehrere Mitarbeiter aus dem ehemaligen Red-Bull-Projekt sollen nun wieder an Bord sein, um Aston Martin wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Für die kommende Saison hat man sogar schon große Pläne, wie Orihara klarmachte.
Doch große Pläne hat man in der Formel 1 in der Vergangenheit oft gehört. Am Ende zählt allerdings das Ergebnis auf der Strecke. Und das setzt Honda mehr und mehr unter Druck. Vielleicht muss der Motorenhersteller bald schon wieder die Segel streichen.






























