Andrea Stella und McLaren waren in den letzten Jahren die Vorreiter, wenn es um erfolgreiche Upgrades geht. Immer wieder schaffte es das Team, Optimierungen vorzunehmen, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten.
In diesem Jahr sieht das ein wenig anders aus. Vor allem ein neuer Frontflügel sorgte für Probleme und warf das Team zumindest etwas in der Entwicklung zurück.
Der McLaren-Forntflügel machte dem Team Probleme. © Rew / XPB ImagesKanada-Flügel kurzfristig entfernt
Der neue Frontflügel sollte eigentlich in Kanada an den Start gehen – und ging das auch. Doch bereits vor dem Sprint-Qualifying war er wieder verschwunden.
In einer Medienrunde verriet Stella nun, warum das Upgrade in Montreal wieder schwinden musste.
„Der Frontflügel ist ein Projekt, bei dem es ein paar Rennen gedauert hat, bis wir genau verstanden haben, wie man ihn einsetzt und was er leistet. Wir haben festgestellt, dass es einige Aspekte gab, die nicht nur aerodynamischer, sondern auch mechanischer Natur waren und weiterentwickelt werden mussten.“
Das Team habe „einige Modifikationen vorgenommen, und diese haben sich als wirksam erwiesen“. Deshalb feierte der neue Flügel sein Comeback beim Rennwochenende in Barcelona. Auch, wenn ein bisschen Glück nötig war, erreichte Lando Norris dort zumindest das Podium und konnte von der Pace zumindest teilweise an den Silberpfeilen dranbleiben.
Jetzt sei man zufrieden mit der Leistung des Upgrades. Für das Team, das in den letzten Jahren nahezu perfekte Modifikationen vornahm, war die kleine Verschiebung natürlich trotzdem enttäuschend.
Andrea Stella will wieter am Auto-Design arbeiten. © Patching / XPB ImagesStella lobt Team – und bezeichnet Design als „unausgereift“
Der Teamchef zeigte sich trotzdem begeistert von der Arbeit seines Teams.
„Ich möchte den Einsatz des Teams loben, das äußerst reaktionsschnell war, als wir feststellten, dass einige Dinge umgesetzt, entworfen und produziert werden mussten – das haben wir für Monaco geschafft, und dann gab es noch ein paar weitere, die wir für Spanien umgesetzt haben.“
Für Stella sei nun „die erste Runde der Upgrades am Auto“ abgeschlossen. Weitere kleinere Anpassungen seien in den nächsten Wochen allerdings trotzdem noch im Bereich des Möglichen. Man würde jetzt daran arbeiten, die Autos kontinuierlich weiterzuentwickeln.
„Das Design selbst ist noch sehr unausgereift.“
Am kommenden Wochenende steht für McLaren in Spielberg die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. Ein Sieg ist zu diesem Zeitpunkt weit weg, doch ein weiteres Podium würde der Stimmung im Team sicherlich guttun. Vor allem Oscar Piastri muss liefern.




































