Fernando Alonso ist mit der aktuellen Performance von Aston Martin nicht zufrieden. Der Spanier steht die Frage im Raum, ob er seinen Vertrag mit dem Team verlängert, oder ob er das Team verlassen wird. Angeblich bereite man sich bei dem Rennstall schon für den möglichen Alonso-Abschied vor und ein Ersatz stünde in bereit. Das geplante große Upgrade des AMR26 kann vielleicht zu einer Entscheidungsfindung beitragen.
„In der Sommerpause treffe ich meine Entscheidung“ sagt Alonso
Während des Media Day in Silverstone fragte man Alonso nach seinen Zukunftsplänen, schließlich läuft sein Vertrag am Ende der Saison aus. Teamchef Adrian Newey erzählte in einem Interview kürzlich, dass das große Upgrade für das Rennwochenende in Ungarn geplant sei. Womöglich der wichtigste Entscheidungsträger wenn es um eine potentielle Vertragsverlängerung geht.
Der zweifache Weltmeister erklärte, er würde in der Sommerpause eine Entscheidung treffen. „Und die Entscheidung wird dazu beitragen, ein wenig Selbstvertrauen und Schwung für das Comeback des Teams von ganz unten nach ganz oben zu gewinnen, hoffentlich schon mit diesem ersten Paket.“ Auf die Frage, ob das Upgrade einen großen Einfluss auf diese haben wird, antwortete er: „Es ist nicht nur das Upgrade. Es ist die Kombination verschiedener Dinge.“
Ich fühle mich wohl mit dem Team. Ich weiß, dass hier jeder Vollgas gibt und ich fühle mich selbstbewusst, aber am Ende des Tages muss ich auch an mich und daran denken, was ich nächste Jahr mache. Es wird nicht darum gehen wie schnell wir in Ungarn sein werden, da sind mehr Punkte auf der Liste.
Aktuell fährt Alonso dem Feld nur hinterher | © Batchelor / XPB ImagesRente hat zunächst keine Priorität
Für den 44-Jährigen steht fest: Er möchte definitiv weiter Rennen fahren. In Rente zu gehen habe für ihn aktuell überhaupt keinen hohen Stellenwert.
Ich möchte bei der Rallye Dakar fahren, vielleicht auch irgendwann nochmal Langstrecke – besonders wenn Max [Verstappen] das auch machen will, wäre es eine Überlegung wert.
Jedoch fügte er hinzu, dass er diese Dinge nicht erst machen will, wenn er 60 Jahre alt ist. Für ihn hat es gerade oberste Priorität eine Entscheidung zu treffen, die ihn im nächsten Jahr glücklich machen wird.




































