Für Mick Schumacher läuft die Rookiesaison in der Indycar-Serie nicht wie erwünscht.
Der Schumi-Sohn schrieb zwar mit seiner Zieleinfahrt deutsche Motorsportgeschichte, ansonsten schreibt er sportlich allerdings keine beachtlichen Schlagzeilen.
Günther Steiner war Teamchef von Mick Schumacher in der Formel 1. © Moy / XPB ImagesSteiner fordert Geduld
In einem Interview mit dem Portal SPORTbible äußerte sich nun Günther Steiner, der bei Haas Teamchef von Mick Schumacher in der Formel 1 war, zu den Anfangsproblemen des Deutschen.
„In eine andere Rennserie zu wechseln, ist für die Jungs immer schwierig. Wir alle denken, dass man alles fahren kann und schnell ist, wenn man mal in der Formel 1 war. Aber so läuft es nicht.“
Für ihn sei klar, dass Schumacher „ein Jahr zum Lernen“ habe und man erst im nächsten Jahr bewerten könne, „wie gut er wirklich sein kann“.
Während der Formel-1-Zeit von Mick Schumacher musste Günther Steiner viel Kritik einstecken. Der Italiener ging sehr hart mit seinem Piloten ins Gericht und wird von vielen als einer der Hauptgründe für das Aus des Deutschen in der Königsklasse des Motorsports benannt.
Mick Schumacher durchlebt eine schwierige Rookie-Saison. © IMAGO / Andreas BeilMuss Schumacher 2027 liefern?
In seiner neuen Rennserie bekommt der Schumi-Sohn von Steiner noch den Kükenbonus. Doch im kommenden Jahr muss der Deutsche wohl Leistungen zeigen. Es werde schwierig für ihn, wenn er nächstes Jahr eine schwere Saison habe, so Steiner.
Das liege vorwiegend daran, dass es sich um eine ziemlich hochkarätige Serie handelt. Doch er wiederholte, dass man Schumacher Zeit geben müsse.
„Ich würde Mick raten: Mach dich einfach mit der Umgebung vertraut, lerne, wie das alles funktioniert. Weißt du, diese Autos sind sehr schwer zu fahren. Sie sind auch körperlich eine große Herausforderung, und er muss sich erst wieder daran gewöhnen.“
Bereits in den vergangenen Tagen und Wochen gab es Berichte darüber, dass Schumacher in der Indycar-Serie bereits jetzt unter Druck steht. Der Pilot von Rahal Letterman Lanigan Racing sollte wohl schon in diesem Jahr den ein oder anderen Achtungserfolg erzielen – ansonsten könnte der Schlussstrich doch schneller gezogen werden.




































